Bier, Bonbons und Black Pearl

Festzug war Höhepunkt bei der Kirmes in Wettesingen 

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1001 Nacht: Die Landfrauen Wettesingen machten als Haremsdamen und Prinzessinnen des Orients den Kirmesumzug bunter.

Wettesingen. Dass die Kirmesfrauen in Wettesingen Kirmes können, bewiesen sie dieses Jahr sehr eindrucksvoll. Höhepunkt war wie jedes Jahr der Kirmesumzug am Sonntag unter dem Motto „Kunterbunt für Groß und Klein: Ich will einmal wer anderes sein“.

Hervorkamen farbenprächtige Verkleidungen als Ritter, Kardinäle, Piraten, Ölscheichs, Minimäuse und Haremsdamen.

Alle örtlichen Vereine und Kirmesteams aus der Nachbarschaft beteiligten sich mit zwölf Gruppen (Wagen und Fußvolk) und vier Spielmannszügen. Bevor der Umzug losging, herrschte schon im Holdhennershus, dem Vereinshaus des Heimat- und Geschichtsvereins geschäftiges Treiben. Grimmige Piraten und freizügige Seeräuberbräute umringten Käpt’n Sparrow und eine Black Pearl auf Rädern und warteten auf das Signal zum Auslaufen in den Kirmesumzug.

Start war an der Mehrzweckhalle des Breunaer Ortsteil. Angeführt wurde der Umzug von Fahnenschwenkern und einigen Kirmesfrauen mit Kirmesmutter Silke Andreas. Als Ehrengäste dabei waren ein Mitglied des Schützenvereins Herlinghausen und Schützenkönigin Natascha Geppert, die aus Wettesingen stammt. Da jedes Jahr eine andere Gruppe aus dem Kirmesclub die Kirmes organisiert, hatten die vorjährigen Organisatoren einen Wagen in Erinnerung an die bayrische Kirmes letztes Jahr gebaut. 

Der Kirmesumzug in Wettesingen in Bildern 

un123 Kirmes Wettesingen, Fotos für Online
 © Neubauer
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Als sehr einfallsreich erwies sich die Freiwillige Feuerwehr, die auf ihrem Wagen eine mittelalterliche Burg (aus Bierkisten!) errichtet hatte. Und die Feuerwehrleute verwandelten sich in kirchliche Würdenträger, Ritter und Burgfräuleins. Sogar der „Heilige Vater“ war mit seinen Kardinälen gekommen. Mit dem christlichen Segen im Hintergrund konnte nun nichts mehr schief gehen. Als Haremsdamen aus „1001 Nacht“ boten die Landfrauen ein buntes Bild in ihren orientalischen Gewändern. Dagegen schien die Straßengemeinschaft Steinbruch auf Erdöl gestoßen zu sein, denn sie warfen als Ölscheichs nur so mit (falschen) Geldscheinen um sich. Der Niederlistinger Kirmesclub schickte Yasmin Tounsi als Engel und Christina Becker als Vampir, denn Gut und Böse gibt es überall. Ausgelassene Stimmung herrschte nicht nur bei den Teilnehmern des Umzugs, sondern auch bei den Zuschauern an den Straßenrändern. Bier, Bonbons und Bärchen machten die Runde.

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