Hightech-Flagschiff

Feuerwehr Breuna verfügt nun über ein HLF20-Fahrzeug

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Einsatzbereit: Breunas Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann (Mitte) übergibt symbolisch den Schlüssel für das neue Einsatzfahrzeug HLF 20 an Wehrführer Stefan Raabe (rechts) und den stellvertretenden Gemeindebrandinspek tor Timo Flörke. 

Für die Menschen in Breuna und den Nachbarorten gibt es ein Stück Sicherheit mehr. Davon profitieren auch die Verkehrsteilnehmer auf der A44. 

Denn am Samstagnachmittag stellte die Freiwillige Feuerwehr Breuna mit dem HLF 20 ein neues Einsatzfahrzeug in Dienst. Hinter den drei Großbuchstaben und den zwei Ziffern verbirgt sich der offizielle Begriff Hilfsleistungslöschgruppenfahrzeug, wobei der Name allein schon das umfassende Einsatzspektrum widerspiegelt. Neben seinem Einsatz bei der Brandbekämpfung kommt dem HLF 20 auch bei der technischen Hilfeleistung, etwa bei Verkehrsunfällen, eine wichtige Rolle zu.

Gerade in diesem Bereich sind die aktuell 62 ehrenamtlichen Breunaer Einsatzkräfte rund um die Uhr verstärkt gefordert, wenn es in dem von ihnen betreuten Autobahnabschnitt zu Unfällen kommt. Allein in diesem Jahr rückten sie bereits 35 Mal auf die A44 aus.

Breunas stellvertretender Gemeindebrandinspektor Timo Flörke und auch Wehrführer Stefan Raabe bezeichneten das 299 PS starke HLF20-Fahrzeug als ein Flaggschiff im Feuerwehrwesen mit einer Neun-Mann-Besatzung Das Hightech-Universalfahrzeug sei das Beste, was es derzeit auf dem Markt gebe.

Das HLF20 löst das Löschfahrzeug LF16 ab, das nach 31-jährigen Einsatz nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Mit der HLF20-Indienststellung ist in Breuna ein vorläufiger Beschaffungsmarathon abgeschlossen worden, erhielt die Gemeinde doch in den vergangenen Jahren fünf neue Einsatzfahrzeuge. Das neue Mitglied in der Fahrzeugflotte kostete 309.000 Euro. 

Vom Land Hessen gab es Fördermittel in Höhe von 79.000 Euro. Den Rest steuerte die Gemeinde aus dem eigenen Haushalt bei, wobei sich die Summe noch um rund 10.000 Euro noch verringern kann. Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann (SPD): „Dieser Betrag als Förderung durch den Landkreis steht noch offen.“ Der demnächst scheidende Rathauschef rechtfertigte die hohe Investition „nicht allein für die Feuerwehr, sondern vorrangig für den Schutz und die Hilfe für alle Bürger“. 

Henkelmann weiter: „Wenn wir uns alle auf die ehrenamtliche Einsatzbereitschaft unserer Wehr verlassen können, dann ist das neue Fahrzeug selbst auch für Leib und Leben der Feuerwehrkameradinnen und -kameraden ein elementarer Schutz. Denn sie sollen jedes Mal heil und gesund wieder vom Einsatz nach Hause kommen.“

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