Halle dient als Möbellager

Firma hat Breuna verlassen – Kreis mietet Gebäude für Flüchtlinge

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Vom Kreis angemietet: Das Gebäude des Unternehmens Alutec soll als Möbellager und bei Bedarf der Verwaltungstrakt auch als Flüchtlingsunterkunft dienen.

Breuna. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, hat der Landkreis Kassel das ehemalige Alutec-Gebäude in Breuna angemietet. Das Unternehmen ist mittlerweile nach Bad Arolsen umgesiedelt, um sich zu erweitern. 

Der Landkreis Kassel hatte das Gebäude angemietet, als alle anderen Flüchtlingsunterkünfte so gut wie belegt waren. „Wir schaffen aber erst die Infrastruktur, wenn alle derzeit angemieteten Gebäude belegt sind“, sagte Kreissprecher Harald Kühlborn.

Die Situation habe sich aber mittlerweile entspannt. Deshalb soll in der Alutec-Halle nun eine Lagerhalle für Möbel und andere Einrichtungsgegenstände für Flüchtlingsunterkünfte eingerichtet werden. Vorher soll die Halle noch gereinigt werden. Der Verwaltungstrakt könnte – wenn nötig – auch als Unterkunft dienen. Dort wäre Platz für ungefähr 20 Flüchtlinge, wie Kreissprecher Harald Kühlborn auf Anfrage erklärte. Im Verwaltungsgebäude müsste der Brandschutz überprüft werden. Alles in allem sei die Immobilie in einem guten Zustand. „Das ist dann kein großer Aufwand“, sagte Kühlborn. In Breuna leben bereits unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im ehemaligen Ratshotel in Breuna und weitere Flüchtlinge in einem vom Landkreis angemieteten Privathaus. Ebenso im Breunaer Ortsteil Wettesingen. Dort leben ebenfalls in einem Privathaus Asylbewerber. In der Alten Schule in Wettesingen wurde ein „Kaufhaus der Wettesinger“ (KaDeWe) eingerichtet. Dort können Flüchtlinge einkaufen und Bedarf anmelden.

Die Hilfsbereitschaft der Wettesinger war von Anfang an groß. Ein Helferkreis steht den Familien zur Seite.

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