Fröhliches Jubiläum

Braunsbergschule Breuna feierte 50-jähriges Bestehen - ohne lange Reden 

Die alte Schulchronik: Ein Schatz voller Erinnerungen, in dem die erwachsenen Besucher, wie hier (von links) Marion Rüddenklau und Cornelia Schwarz, mit großem Interesse blätterten.

Singen und tanzen, spielen und toben: Die Feier zum 50. Geburtstag ihrer Schule füllten Breunas junge Braunsbergschüler am Freitag mit prallem Leben. Keine langen Reden, Ausgelassenheit war angesagt.

Auf den heiteren Unterhaltungsnachmittag für die aktuellen Erst- bis Viertklässler folgte am Abend auf dem Schulhof eine nicht weniger temperamentvolle Sause der Ehemaligen, bewirtet vom 80-köpfigen Kirmesteam. Organisiert worden war der Tag durch den Förderverein. „Ich bin ein Dorfkind, und darauf bin ich stolz“, sang der Schulchor zu Beginn des Nachmittagsprogramms. Rhythmisches Mitklatschen der Zuhörer wirkte wie eine Bestätigung durch die Erwachsenen, dass sich die Schulgemeinde verwurzelt fühlt in ihrer ländlichen Heimat. Schulleiterin Renate Kloppmann-Böhle ist davon überzeugt. Ihrer Schule wünscht sie für die Zukunft, dass es so bleibt, wie es ist: „Die Schule im Grünen mit tollen Kindern, einem harmonischen Kollegium und zuverlässig mitarbeitenden Eltern.“

Neue Toiletten, Betreuungsräume und Küche

Mit Stillstand hat dieser Wunsch allerdings nichts zu tun. So freut sich die Schulgemeinde auf die für das nächste Schuljahr zugesagten Neuerungen: moderne Toiletten und neue Betreuungsräume einschließlich einer kleinen Küche. Womöglich bekommt nun auch die Turnhalle einen neuen Anstrich, nachdem sich das Schulgebäude bereits mit frischer Farbe sehen lassen kann.

Begonnen hatte der Tag für die Schüler mit einem Gastspiel des „Wolfhager Figurentheaters“ (Wettesingen), das Begeisterungsstürme auslöste. Ihre eigenen kreativen Fähigkeiten hatten die Klassen bereits beim Bunten Abend vor den Osterferien unter Beweis gestellt. Die Geburtstagsfeier umrahmte jetzt neben dem Schulchor auch die Klasse 2b, die noch einmal ihren Tanz zu „Rock me Amadeus“ aufführte. Sämtliche Klassen und drei weitere Gruppen boten Kindern und Eltern an unterschiedlichen Stationen Spiel und Spaß. Mit Freude blätterten viele Erwachsene zudem in der alten Schulchronik – eine Fundgrube mit hohem Erinnerungswert.

"Ein Außenkicker wäre toll" 

Der Erlös des Tages, der laut Rektorin kurz vor Schuljahresende allen Beteiligten noch einmal einen Kraftakt abverlangte, kommt wieder dem Förderverein zugute. Der hat bereits eine Vielzahl von Projekten und Neuerwerbungen finanziell unterstützt. Für die nächste Anschaffung zugunsten ihrer Schüler hat Renate Kloppmann-Böhle längst eine Idee: „Ein Außenkicker wäre toll.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.