In Wettesingen starteten Raketen

Jugendarbeit Breuna möchte mit besonderen Projekten Kontakt zu Jugendlichen verbessern

Hatten viel Spaß beim Raketenbau: Michael Gaßner und Dieter Ebert (Jugendarbeit Breuna) mit (von links) Tom, Lennard, Florian, Marcel, Glenn und Justin.
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Hatten viel Spaß beim Raketenbau: Michael Gaßner und Dieter Ebert (Jugendarbeit Breuna) mit (von links) Tom, Lennard, Florian, Marcel, Glenn und Justin.

Gemeinsam mit sechs Jugendlichen hat die Jugendarbeit Breuna Raketen gebaut. Mit dem Projekt soll der Kontakt zu den jungen Menschen verbessert werden.

Wettesingen – Bis zu 200 Meter hochflogen selbstgebaute Raketen am gestrigen Montag über Breunas Ortsteil Wettesingen. Die hatten sechs Jugendliche zuvor gemeinsam mit Mitarbeitern der Jugendarbeit von Grund auf nach Anleitungen selbst zusammengesteckt.

Fortsetzung des Projekts ist geplant

„Die sechs Jungs waren so begeistert, sodass es auf jeden Fall eine Fortsetzung geben wird“, sagte Michael Gaßner. Er ist Teil der gemeinnützigen Organisation „Abenteuer4ma“, die seit Februar die Jugendarbeit in Breuna leitet.

Ursprünglich sollte die Aktion in Oberlistingen stattfinden, musste aber nach Wettesingen verlegt werden. Der Grund: „Oberlistingen liegt noch in der Einflugschneise des Caldener Flughafens“, erklärte Gaßner. Die Raketen beschafft hatte er bei dem Modellbauunternehmen „Klima“, das seinen Sitz in Deutschland hat. Die Bausätze und Triebwerke seien Tüv-zertifiziert, worauf Gaßner besondern Wert gelegt habe.

Gemeinsames Grillen in der Mittagspause in Wettesingen

Geplant sei zuerst auch gewesen, das Projekt an zwei Tagen mit jeweils 10 Teilnehmern stattfinden zu lassen. Dafür habe es jedoch nicht genug Anmeldungen gegeben, sodass einer der Aktionstage gestrichen werden musste. „Die Altersklasse zwischen 13 und 17 Jahren zu erreichen, fällt uns in Breuna etwas schwer“, sagte Gaßner. Bei den sechs- bis zwölf-Jährigen sei dieses Problem nicht vorhanden. Mit besonderen Aktionen wie dem Raketenbau wolle die Jugendarbeit aber ihren Kontakt zu den Jugendlichen verbessern. Dafür wollte man auch die Mittagspause, in der die geklebten Bausätze trocknen konnten, in entspannter Runde beim Grillen nutzen.

Gaßner hofft, nun wieder mehr Projekte veranstalten zu können. Gerade, als die „Abenteuer4ma“ im Februar ihre Arbeit richtig aufnehmen wollte, habe Corona dazwischengefunkt. Dem zum Opfer gefallen sei im Mai auch das sogenannte Abenteuerwochenende im Naturfreundehaus Bad Emstal für sechs- bis zwölf-Jährige, das nun Ende Oktober nachgeholt werden soll und bereits komplett ausgebucht sei.

Von Jan Trieselmann

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