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Oberlistinger Ortsgeschichte in drei Bänden

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Von: Monika Wüllner

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Klaus-Dieter Reitenberger hat ein Buch über Oberlistingen herausgebracht: Der erste von drei Bänden ist jetzt da, den er Korrektur lesen muss. Danach geht es weiter. Das Buch ist auch als E-Book erhältlich.
Klaus-Dieter Reitenberger hat ein Buch über Oberlistingen herausgebracht: Der erste von drei Bänden ist jetzt da, den er Korrektur lesen muss. Danach geht es weiter. Das Buch ist auch als E-Book erhältlich. © Monika Wüllner

Klaus-Dieter Reitenberger hat ein Buch über Oberlistingen geschrieben. Es erzählt Geschichten über den Breunaer Ortsteil, über dessen Häuser und ihre Bewohner.

Oberlistingen – Er hat es geschafft und sein Buch über Oberlistingen ist fertig. Eher gesagt sind es gleich drei Bücher, jedes beinahe so groß wie ein Atlas. Klaus-Dieter Reitenberger hat dafür drei Jahre lang recherchiert. Er wäre auch schneller mit seinem Projekt fertig gewesen, wäre ihm die Corona-Pandemie nicht in die Quere gekommen. „Ich konnte da ja nicht in die Häuser gehen und die Menschen befragen“, sagt Reitenberger.

Bei seinem persönlichen Projekt – so nennt er es selber – hat der Daten gesammelt, Bilder eingescannt, sie entsprechend bearbeitet und auf dem Rechner mit einem Layout so platziert, das daraus ein Buch entstehen konnte. Die Datenmengen waren allerdings so riesengroß, dass er es teilen musste.

Der erste Band umfasst 402 Seiten

Der sympathische 74-Jährige hat nichts davon als Belastung empfunden und das spürt man auch, wenn er über seine Recherche erzählt. Dennoch ist er froh, dass sein Werk nun auch Form angenommen hat. 402 Seiten umfasst der erste Band, den er nun zur Korrektur vorliegen hat.

Früher und heute: Die alten Hausansichten hat der Buchautor auch mit der aktuellen Ansicht aufgenommen.
Früher und heute: Die alten Hausansichten hat der Buchautor auch mit der aktuellen Ansicht aufgenommen. © Monika Wüllner

Das Buch erzählt Geschichten über den Breunaer Ortsteil Oberlistingen. Häuser in ihrer ursprünglichen Erbauung und der späteren Erweiterung oder aber Umbauten werden ebenso dokumentiert wie die Menschen, die darin leben oder gelebt haben. Es macht neugierig und macht Lust darauf, Oberlistingen zu entdecken.

„Häusern und ihren Bewohner will ich ein Gesicht geben“, schreibt er in seinem Vorwort und das ist ihm ganz offensichtlich auch gelungen.

Da ist scheinbar noch mehr in Planung

Klaus-Dieter Reitenberger hat sich bewusst für die Dokumentation in Farbe entschieden. Das Buch sollte wertig sein, schließlich macht man so etwas auch nicht alle paar Jahre.

Der Preis für ein Buch liegt in hochwertiger Bindung bei 109,99 Euro. „Da kriegt man vielleicht erst einen Schrecken“, sagte Reitenberger und lacht. Doch das ist es wert, das sieht man auf den ersten Blick. Wer aber die günstigere Variante bevorzugt, der kann sich das Buch auch als E-Book anschauen. Das kostet in den ersten Wochen 12 Euro, danach dann 19 Euro.

Noch aber muss er viel lesen und mit dem Verlag die Korrekturen besprechen. Nach und nach werden dann die Bücher den Feinschliff haben und dann können sie im Buchhandel unter der ISBN-Nummer 978-3-754361092 bestellt werden.

Vom ehemaligen Stabsfeldwebel bei der Luftwaffe in Borgentreich wird man sicherlich noch einiges hören. Schließlich war es nicht sein erstes Buch. Sein verschmitztes Lachen verrät aber: Da kommt noch was. (Monika Wüllner)

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