Steffen Schenk will in Breuna Bürgermeister werden

Fachmann von der Pike auf

Breuna – Steffen Schenk (49 Jahre) will Bürgermeister in Breuna werden. Er wird vom CDU-Gemeindeverband Breuna unterstützt, geht aber als unabhängiger Kandidat ins Rennen.

„Das Parteibuch darf keine Rolle spielen“, sagte Schenk. Er will mit allen Menschen ins Gespräch kommen, und er will sich einbringen. Damit meint er auch, dass er – sollte er zum Bürgermeister gewählt werden – von Dillenburg nach Breuna ziehen wird. Denn dort lebt er mit seiner Lebenspartnerin Christiane Padberg, und dort arbeitet er bei der Gemeinde Greifenstein in der Fachstelle Planung und Recht. Der Verwaltungsbetriebswirt kennt die Prozesse in der Verwaltung von der Pike auf.

Seine politische Karriere begann er bei der Bürgerliste in Dillenburg, für die er auch im Stadtparlament saß. Nach deren Auflösung ist er im Jahr 2005 zur CDU gewechselt und sitzt dort seit 2006 im Magistrat. Bereits drei Mal hat er sich schon für das Amt des Bürgermeisters interessiert, aber die Bewerbung nie abgegeben. Erst im vergangenen Jahr sollte es der Rathaussessel in Greifenstein sein. Doch er schaffte den Einzug ins Rathaus als unabhängiger Kandidat nicht. Jetzt soll es in Breuna klappen. Der CDU-Stadtverband in Dillenburg habe ihn darauf aufmerksam gemacht, dass in Breuna Bürgermeisterwahl sei. So kam er mit den örtlichen CDU-Vertretern ins Gespräch. Seit er das Vertrauen des CDU-Gemeindeverbandes Breuna hat, ist er jedes Wochenende vor Ort, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Die angenehme Situation in Breuna, diese Kontinuität, habe ihn noch mehr dazu bewogen, den Hut in den Ring zu werfen. Jetzt, mit 49 Jahren, habe er nach einer neuen Herausforderung gesucht und in Breuna auch gefunden.

Auf die gute 30-jährige Arbeit von Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann könne er 30-jährige Erfahrung in der Kommunalverwaltung draufsatteln. „Wenn da jemand reinkommt, der von Verwaltung und Politik keine Ahnung hat, dann wird das nichts“, sagte Schenk überzeugt. Das was in Breuna zu tun gewesen sei und getan werden konnte, das sei auch getan worden. Diese Dinge möchte er im Falle seiner Wahl auch so fortführen. Breuna habe Potenzial, daran müsse gearbeitet werden. Sein Ziel sei es, gemeinsam mit allen Menschen in und rund um Breuna die Gemeinde zu gestalten und zukunftsfähig zu machen.

Damit ihm das gelingt, ist er derzeit auf Kennenlern-Tour in Breuna und den Ortsteilen.

Rubriklistenbild: © Monika Wüllner

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