Beim Tränkenfest in Breuna bliesen die Oberländer Musikanten den Marsch

+
Traditionelle Blasmusik: Die Oberländer Musikanten aus Körbecke sorgten beim Tränkenfest in Breuna für den stimmungsvollen Rahmen.

Breuna. Genau vier Wochen nach der großen Sause für die kirmesfreudige jüngere Generation besteht in Breuna traditionell auch für gestandene Semester Gelegenheit, einen Sommerabend lang gemeinschaftlich zu feiern: beim gemütlichen Tränkenfest.

Das Zusammensein im Herzen des Ortes organisierte der Tränkenfestverein zum 35. Mal. Die Mühen des Vorstands bei den Vorbereitungen belohnte diesmal ein perfektes Wetter.

Rund 300 Besucher, nicht nur Ältere, zog es am Samstagabend bei freiem Eintritt in die stimmungsvolle Kulisse von Kirche, Fachwerkhäusern und der neuen alten Tränke. Die Sitzplätze auf den von zupackenden Helfern aufgebauten Partybänken waren im Nu vergeben.

Rustikal fiel das Unterhaltungsprogramm aus. Vor der Kirchhofmauer servierten die Oberländer Musikanten aus dem westfälischen Körbecke traditionelle Blasmusik im Stil der Egerländer. Mit Stimmungsmusik wussten sie, noch eins drauf zu setzen.

Das Publikum genoss die Live-Unterhaltung wie auch das Ambiente und nutzte den gemütlichen Rahmen, unter freiem Himmel in fröhlicher Runde ausgiebig zu schnuddeln. Wem es zu fortgeschrittener Stunde zu kühl wurde, konnte in die Kulturscheune wechseln. Die Bewirtung managte der Verein wie gewohnt in Eigenregie. Bewusst wurden die Getränkepreise niedrig gehalten. Nicht um den Gewinn gehe es beim Tränkenfest, sondern um den Austausch unter den Besuchern, sagte Vorsitzender Hartmut Wagner. Er hatte neben den vielen Ortsansässigen auch auswärtige Gäste begrüßt, darunter Mitglieder der Landsmannschaft Rheno-Saxonia. Die Studentenverbindung hatte am Wochenende ein Treffen in Breuna.

Wenn der Vorstand des Tränkenfestvereins im Winter mit der Planung für das Dorffest 2019 beginnt, soll ein Wechsel im Stil des Musikprogramms angestrebt werden, verriet der Vorsitzende. Wagner: „Nächstes Jahr wollen wir auch mal wieder das jüngere Klientel ansprechen, mit modernerer Musik.“ Das sei immer ein Spagat, wenn möglichst allen Altersgruppen etwas Passendes angeboten werden soll. Die Allerjüngsten kamen am Samstag auch zu ihrem Vergnügen, dank Hüpfburg.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.