CDU: Bürgerinitiative auf Boden der Realität angekommen

Wolfhagen. Dass die Windkraftgegner mit „Wut und Entsetzen“ die Verabschiedung des Regionalplanes zur Kenntnis genommen haben (HNA berichtete), sei als ein erstes Zeichen dafür zu werten, so die CDU-Fraktion

Wolfhagen am Samstag in einer Presseerklärung, dass die „Bürgerinitiative nun langsam auf dem Boden der Realität ankommen würde“. Und diese Realität sei nun einmal, so die CDU weiter, dass das Land Hessen im Zuge der Aufstellung des Regionalplanes von allen Gemeinden die Nennung von zusätzlichen Windvorrangflächen verlangt habe.

Das „ständige, kompromisslose und sture Angehen der BI gegen den Standort Rödeser Berg“ habe dann letztlich aber dazu geführt, dass die Regionalversammlung sich gezwungen sah, weitere Flächen in den Regionalplan aufzunehmen, so der Fraktionschef Helmut Flörke.

Somit trage die BI die alleinige Schuld dafür, wenn das Wolfhager Land nun mit Hilfe von Abschreibungsmodellen und auswärtigen Investoren mit Windrädern verspargelt werden könne. Diese Erkenntnis mache in der Tat wütend und sorge folgerichtig für Entsetzen.

Die CDU-Fraktion fordert daher die BI auf, ihren Widerstand gegen den Bürgerwindpark Rödeser Berg endlich aufzugeben, denn noch sei es nicht zu spät, um jetzt in „konstruktiver Zusammenarbeit die weiteren Anlagen in der Fläche gemeinsam doch noch zu verhindern“. (awe)

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