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Dörnbergstraße in Zierenberg soll sicherer werden

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Von: Norbert Müller

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Die Dörnbergstraße: Oben, an der Kasseler Straße, ist sie relativ breit und wird nach unten zur Warmebrücke enger. Archi
Die Dörnbergstraße: Oben, an der Kasseler Straße, ist sie relativ breit und wird nach unten zur Warmebrücke enger. (Archivbild) © Norbert Müller

Das Zierenberger Parlament hat erneut ein Parkverbot und Tempolimit 30 beschlossen. Grüne und UFW fordern nach 2017 wieder die Verkehrsbehördern heraus.

Zierenberg – Die Dörnbergstraße in Zierenberg ist ein heißes Pflaster, vor allem für Fußgänger und Radfahrer, für Kinder, die dort auf dem Weg zur Schule sind oder zur benachbarten Kita gebracht werden. Die Gefahren, die dort von Kraftfahrzeugen ausgehen, zu reduzieren, darauf zielte ein Antrag, den die Fraktion der Grünen zur jüngsten Sitzung des Zierenberger Stadtparlaments stellten.

Grünen-Fraktionschef Timo Rösler begründete für seine Fraktion den Antrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der Strecke zwischen Kasseler Straße und dem Treibhaus. Für diesen Abschnitt solle eine zeitlich begrenzte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h eingeführt werden, „sodass insbesondere Kinder die Dörnbergstraße auf ihrem Schulweg oder Freizeitwegen sicher nutzen können“, wie es im Antrag heißt.

Als temporäre Begrenzung schlugen die Grünen die Zeit von 7 bis 9.30 Uhr und dann von 14 bis 18 Uhr vor.

Von der Unabhängigen Freien Wählergemeinschaft gab es zum Thema einen weitergehenden Antrag, der noch ein durchgängiges Halteverbot talwärts bis zur Warmebrücke ins Spiel brachte. Dr. Bärbel Mlasowsky sagte, dass es im Bereich der Kita und des Bürgerhauses sowie am Sportplatz auch deshalb in Sachen Verkehrssicherheit so brisant sei, weil parkende Autos die Straße so eng machen, dass entgegenkommende Fahrzeuge teilweise über den Bürgersteig fahren.

2017 lehnten die Verkehrsbehörden Tempo 30 und Parkverbot ab

Insofern mache eine Geschwindigkeitsbegrenzung nur in Kombination mit einem Parkverbot Sinn. Damit bekräftigte man einen vom Parlament bereits 2017 verabschiedeten Antrag der UFW, der sowohl Tempolimit als auch das Parkverbot vorsah. Allerdings scheiterte die Umsetzung am Votum der Verkehrsbehörden.

Ein Punkt dabei war, dass man die Gefährdung für den Kindergarten als nicht so groß einschätzte, weil die Einrichtung von der Straße aus ein ganzes Stück zurückversetzt steht.

Nun also, nachdem das Parlament mit deutlicher Mehrheit den erneuten Antrag der UFW abgesegnet hat, ist es am Magistrat, einen neuen Vorstoß zu unternehmen und zu einer Verkehrsschau an die Dörnbergstraße einzuladen und das Anliegen bei Hessen Mobil vorzubringen. Da die Strecke Teil einer Landesstraße ist, ist letztlich auch die Landesbehörde für die gewünschten Beschränkungen zuständig.

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