Klosterspiele proben für „Die Schöne und das Biest“ - Premiere im Juni

Eine zärtliche Romanze

Noch ohne Kostüme: Sebastian Wetzlaugk, Ute Westphal, Brigitte Feldner, Günther Treptow, Sascha Merkel, Alexandra Kohl, Paula Walker, Hannah Ewert, Rosemarie Neumeyer, Viola Kimm, Benno Kimm und Steffen Tichy (liegend) bei den Proben für „Die Schöne und das Biest“. Fotos: zjg

MERXHAUSEN. Ihre wichtigsten Werke verfasste die in Frankreich geborene Schriftstellerin Jeanne-Marie Leprince de Beaumont in England, wohin sie im Jahre 1745 ausgewandert war. Dort publizierte sie auch zum ersten Mal das Märchen „Die Schöne und das Biest“, das zu den Klassikern der französischen Märchen des 18. Jahrhundert gehört und mit dem sie zu Weltruhm gelangte. Dieses Märchen werden die Klosterspiele Merxhausen im Jahr 2010 auf der Freilichtbühne in Merxhausen zeigen.

Die Rollen sind verteilt, jetzt sind bereits die Proben mit dem Wiener Schauspieler und Regisseur Günther Treptow angelaufen. Neben ihm führen Ute Westphal und André Gröning Regie. Auch wie die Kulissen, dreigeteilt mit Drehbühne, und die aufwändigen Kostüme aussehen werden, steht schon fest.

„Das Stück wird eine große Herausforderung für uns, wir werden sie aber meistern“, ist sich Ute Westphal sicher.

Ausgesucht wurde vom Vorstand der Amateurbühne „Die Schöne und das Biest“ in einer Fassung, die neben dem gesprochenen Wort auch Musik und Gesang beinhaltet, weil das Märchen sowohl Erwachsenen wie auch Kindern, die als Wolfsrudel auftreten werden, die Chance gegeben wird, mitzuspielen.

In der Geschichte von der Schönen und dem Biest wird das schöne und kluge Mädchen Belle im Schloss eines geheimnisvollen Biestes, das in Wirklichkeit der verwunschene Prinz Philipp du Chaumond ist, festgehalten.

Doch schon nach kurzer Zeit stellt Belle fest, dass hinter der Fassade des jähzornigen Biestes eine gute Seele steckt.

Verzauberte Diener

Mit Hilfe der verzauberten Dienerschaft - der gutmütigen Teekanne Madame Pottine, der höflichen Kaminuhr Monsieur von Unruh und dem Kerzenleuchter Lumière - entwickelt sich zwischen Belle und dem Ungeheuer eine zärtliche Romanze.

Von Sigrid Hellwig

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