ekom21 verschickt die Wahlscheine - Kommunen nutzen Service des IT-Dienstleisters

In der Post: Die Wahlbenachrichtigungen werden jetzt zugestellt. Foto:  dpa

Wolfhager Land. Die Wahlbenachrichtigungen der Kommunen im Wolfhager Land sind auf dem Weg. Die sechs Städte und Gemeinden nutzen dafür einen Service des IT-Dienstleisters ekom21 aus Kassel, der insgesamt 3,6 Millionen Wahlscheine in ganz Hessen verschickt.

„Bis zum 14. Februar müssen die Wahlbenachrichtigungen zugestellt sein“, sagt Gerd Henrich, Wahlleiter der Stadt Zierenberg. „Damit liegen wir voll in der Zeit.“ Am Freitag vergangener Woche sind die Schreiben von ekom21 an die Deutsche Post zum Versand weitergegeben worden. Im Verlauf der Woche sollen die Benachrichtigungen ankommen, heißt es auch bei der Stadt Wolfhagen.

Das Unternehmen ekom21 - das im vergangenen Jahr alle Meldeämter im Wolfhager Land mit einer neuen Software versorgte - bietet den Service seit Jahrzehnten an, sagt Unternehmenssprecher Stefan Thomas. Das beginnt bereits mit dem Wählerverzeichnis: „Das wird erst kurz vor der Wahl fertiggestellt, damit es so aktuell wie möglich ist“, erklärt Thomas. Wer dort eingetragen ist, hat das Recht, wählen zu gehen. Wer keine Benachrichtigung bekommt, kann dennoch sein Kreuz machen. Dafür muss im jeweiligen Wahllokal der Personalausweis vorgelegt werden.

Sind die Verzeichnisse aktualisiert, wird der Druck der Scheine in Auftrag gegeben. 3,6 Mio. Benachrichtigungen hat ekom21 in Kassel jetzt gedruckt und an die Deutsche Post übergeben. In ganz Hessen gibt es insgesamt etwa 4,7 Mio. Wahlberechtigte.

Rund 100 000 der gedruckten Benachrichtigungen lassen hessische Kommunen vor der Wahl selbst austragen, sagt Stefan Thomas. „Diese sind bereits zugestellt worden.“ Dass dies jedoch ein großer Aufwand sei, sagt Gerd Henrich aus Zierenberg. Alle Benachrichtigungen - in der Warmestadt sind dies insgesamt 5526 - müssten dann von Hand sortiert und ausgetragen werden. Der Service von ekom21 bedeute eine Erleichterung der Arbeit, sagt er.

Vier bis sechs Wochen vor einer Wahl werden die Benachrichtigungen verschickt. „Spätestens bis zum 21. Tag vor der Wahl müssen die Wahlberechtigten über ihre Eintragung in das Wählerverzeichnis benachrichtigt worden sein“, heißt es auf www.bundeswahlleiter.de Wer keine Karte bekommt, setzt sich mit seiner Heimatkommune in Verbindung. Es ist erlaubt, vor der Wahl Einsicht in das Wählerverzeichnis zu nehmen und Einspruch einzulegen, beispielsweise wegen Unvollständigkeit.

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