Landesstraße von Altenhasungen nach Istha ist ab Samstag wieder frei

Erpebrücke in Altenhasungen bei Hochwasser kein Nadelöhr mehr

Bei Hochwasser mehr Platz für die Erpe: Die Brücke in der Heerstraße in Altenhasungen wurde erneuert.
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Bei Hochwasser mehr Platz für die Erpe: Die Brücke in der Heerstraße in Altenhasungen wurde erneuert.

Ab Samstag können die ersten Fahrzeuge über die neue Brücke in der Heerstraße in Altenhasungen rollen. Das hat Hessen Mobil nun angekündigt.

Altenhasungen – Der Landesbetrieb arbeitet seit Anfang August an der Erpebrücke – das alte Bauwerk wurde abgerissen und durch ein neues ersetzt. Der Abschluss der Arbeiten an der Landesstraße, die Altenhasungen mit Istha und Phlippinenburg verbindet, ist für den morgigen Freitag geplant.

Grund für den Brückenbau war eine Erweiterung des Wasserlaufs. Wie Dr. Hellwig Kamm von Hessen Mobil in Bad Arolsen sagt, sei zuvor das Bachbett der oberen Erpe bis zur Brücke von der Stadt Wolfhagen verbreitert und renaturiert worden. Die alte Brücke bildete eine Engstelle, ihr Durchflussquerschnitt war zu klein. Um die Gefahr von Überflutungen bei Hochwasser zu vermeiden, musste eine neue Brücke erstellt werden. Das Land Hessen investierte 550 000 Euro.

Nach dem Abriss des alten Bauwerks wurden die Fundamente und Widerlager neu errichtet. Der Überbau besteht aus einer mehr als einen halben Meter dicken Fahrbahnplatte. Durch den Einsatz eines Halbfertigteils konnten aufwendige Schalungsarbeiten vermieden werden. Die Fahrbahn auf der Brücke ist nun sieben Meter breit.

Eine Besonderheit hält das Bauwerk bereit. Wie Kamm sagt, sei Glasfaser für leistungsfähiges Internet unter dem Bachlauf verlegt worden. Wasserleitungen und Abwasserkanäle mussten nicht angefasst werden. So hätten gegenüber dem geplanten Ansatz 40 000 Euro gespart werden können. (Antje Thon)

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