Felica Heinemann siegt beim Lesewettbewerb der Schule

Die Entscheidung ist gefallen: Den Vorlesewettbewerb der Wilhelm-Filchner-Schule gewann Felica Heinemann (vorne, rechts). Neben ihr die Zweitplatzierte Michelle Schaumburg. Stehend (von links) die Klassensieger Larissa Frimmel, Fabio Gerlach, Jonathan Ewald, Yvonne Jungermann und Niklas Gante. Foto:  Michl

Wolfhagen. Der Vorname von Felica Heinemann bedeutet aus dem Lateinischen abgeleitet Glück und Seligkeit. An diesen beiden Attributen lag es aber nicht allein, dass die Wolfhager Sechstklässlerin der Wilhelm-Filchner-Schule von der Jury zur Schulsiegerin des bundesweit vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgelobten Vorlesewettbewerbs zur Siegerin gekürt wurde und damit ihre Schule beim Kreisentscheid vertreten wird.

Sie tritt damit die Nachfolge von Miriam Schmalz (Oberelsungen) an, die es bis in den Landesentscheid geschafft hatte und diesmal in der Jury saß. Felica Heinemann las aus ihrem derzeit aktuellen Lieblingsbuch „Die Paulis außer Rand und Band“ des Autors Gernot Gricksch vor und überzeugte mit Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl fantasievoll, hintergründig und witzig die Juroren. Im Mittelpunkt der Geschichte der Paulis stehen die drei Geschwister Dennis, Lea und Flummi, die sich darauf freuen, dass ihre Mutter für drei Monate außer Haus ist und an einer Expedition zum Nordpol teilnimmt.

Tante Heidrun kommt

Die Freude wird aber schnell getrübt, als sie erfahren, dass während dieser Zeit ihre kratzbürstige Tante Heidrun auf sie aufpasst. Die verwandelt sich aber durch Hypnose von Flummi in Pippi Langstrumpf. Das Chaos ist damit programmiert. Auf dem zweiten Platz landete Michelle Schaumburg mit ihrer Vorlesepassage aus dem Kinderbuch „Vorsicht, die Herdmanns schon wieder.“

Klassensieger qualifiziert

Punktgleich belegten Jonathan Ewald (Percy Jackson, Diebe im Olymp) und Niklas Gante (Wie man im Chaos überlebt) Rang drei. Insgesamt hatten sich aus über 160 Sechstklässlern der Förderstufe und des gymnasialen Zweigs die sieben Klassensieger für die Endausscheidung in der Kulturhalle qualifiziert. Dies waren noch Larissa Frimmel (Nicht mit Timo), Fabio Gerlach (Das rote U) und Yvonne Jungermann (Conni geht zum Film). Alle Endrundenteilnehmer, so die für den Vorlesewettbewerb verantwortliche Pädagogin Susanne Reitinger in Vertretung von Urte Wiegmann-Truß, sind aber Sieger. Sie erhielten dafür jeweils einen schönen Buchpreis.

Die Köpfe haben geraucht

Jurymitglied Elke Müldner von der Wolfhager Buchhandlung Mander sprach allen Juroren aus der Seele: „Bei der Bewertung, wer der beste Vorleser, die beste Vorleserin der Wilhelm-Filchner-Schule ist, haben uns doch ziemlich die Köpfe geraucht.“

Dokumentiert wurde das auch dadurch, dass es zwischen den Plätzen teilweise nur Punktabstände hinter dem Komma gab.

(zih)

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