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Förderverein blickt schon jetzt auf kommende Freibadsaison

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Von: Sascha Hoffmann

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Blickt zufrieden auf die Badesaison zurück und freut sich auf die nächste: Fördervereinsvorsitzender Thomas Schäfer.
Blickt zufrieden auf die Badesaison zurück und freut sich auf die nächste: Fördervereinsvorsitzender Thomas Schäfer. © Sascha Hoffmann

Mit einer Photovoltaik-Anlage sollen die Betriebskosten sinken. Das 1927 erbaute Bad erhält bis zum nächsten Sommer 100 Quadratmeter Solarzellen.

Niederelsungen – Langsam aber sicher hat das Herbstlaub die Liegewiese im Niederelsunger Freibad für sich erobert. Und auch wenn das Wasser noch immer im großen Stahlbecken steht und bis zum Frühjahr dort bleiben wird, hat das Team des Fördervereins Niederelsungen die beliebte Freizeitanlage im Wolfhager Stadtteil längst winterfest gemacht. Über 50 Mitglieder waren in diesem Sommer dabei und haben mit ihrem Engagement dafür gesorgt, dass die erste Saison seit 2020 ohne Corona-Restriktionen für die Niederelsunger wieder zur Wohlfühlsaison werden konnte.

„Es waren herrliche Monate, die noch dazu für uns überaus erfolgreich waren, wir sind sehr zufrieden“, resümiert Thomas Schäfer, Vorsitzender des Fördervereins. Das Wetter habe ganz hervorragend mitgespielt und für entsprechend hohe Besucherzahlen gesorgt. Ein Rekord sei zwar nicht gebrochen worden, 10 622 Besucher aber hätten sich durchaus sehen lassen können. „Für unsere Größe ist das in Relation zu anderen Bädern sehr gut, und im Vergleich mit anderen Jahren liegen wir gut im Schnitt.“ So habe der Sommer entsprechend für ordentlich Motivation gesorgt, und so wolle man die besucherfreie Zeit nun nutzen, um das ein oder andere schon länger angedachte Projekt voranzubringen. Die alte Absorberanlage auf dem Dach, die das Badewasser erwärmt, ist in die Jahre gekommen und muss erneuert werden.

Damit nicht genug, ist zudem eine Fotovoltaikanlage geplant, haben schließlich auch die Niederelsunger mit hohen Energiekosten zu kämpfen.

„Im Bereich des früheren Kiosks, wo heute unsere Werkstatt eingerichtet ist, wollen wir rund 100 Quadratmeter Fläche schaffen, um unseren eigenen Strom zu erzeugen“, sagt Schäfer und ist optimistisch, dass es schon bald mit den Arbeiten losgehen kann. „Noch sind wir in der Planung, hoffen aber, dass wir die Anlage bis zur nächsten Saison stehen haben.“

Thomas Schäfer und all die anderen fleißigen Fördervereinshelfer leisten mit ihrem ehrenamtlichen Engagement seit Jahren einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des 1927 erbauten Bades. „2018 bildete der Verein eine Kooperation mit der Stadt Wolfhagen mit der Prämisse, die Kosten für das Bad zu senken“, so Schäfer. „Seither kümmern wir uns um die Bereiche Badeaufsicht, Technik, Kiosk, Reinigung sowie Grünpflege, die Betriebsleitung liegt aber weiterhin in der Hand des städtischen Schwimmmeisters.“

Im Frühsommer wird der Verein dann garantiert auch wieder aktiv, um die Spuren von Herbst und Winter zu beseitigen und sich pünktlich zum Beginn der Badesaison ihre Liegewiese zurückzuerobern.

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