Die Sängerin Christina Lux gab ein stimmungsvolles Konzert im Wolfhager Cinema

Mit Gesang verzaubert

Faszinierte das Publikum: Christina Lux beherrscht Stimme und Gitarre perfekt. Foto: Saric

Wolfhagen. Sie begeisterte ihr Wolfhager Publikum schon in der ersten Minute ihres Auftritts: Die soulig-weiche Stimme von Christina Lux.

Am Mittwochabend strömten rund 100 Menschen in das Cinema in der Wolfhager Innenstadt, um die charismatische Sängerin zu hören. Jeder Platz in dem kleinen Kino war von dem Publikum ganz unterschiedlichen Alters besetzt.

Fast unbemerkt erklomm Lux die Bühne. Ein überraschtes „Ah, da ist sie ja“ war aus den Sitzreihen zu hören. „Na dann machen wir uns es mal gemütlich“, hauchte Lux in ihr Mikrofon und zupfte die ersten Töne auf ihrer Gitarre.

Facettenreiche Stimme

Die Zuhörer lauschten gebannt dem ersten Song, der stimmungsvoll auf das folgende Konzert einstimmte. Christina Lux beherrscht nicht nur die Gitarre, als wäre sie ein Teil von ihr selbst. Besonders ihre facettenreiche Stimme ist ihr wertvollstes Instrument.  Die Sängerin wechselte in ihren Songs spielerisch von deutsch zu englisch und zu akrobatischen Stimm-Spielereien. Die Grundstimmung war sehr melodisch, soulig und sanft. Doch immer wieder wechselte sie plötzlich von leise gehauchtem Text zu kräftigen, schnellen und lauten Passagen, rythmisch-markant mit der Gitarre unterstrichen.

Vom faszinierten und verzauberten Publikum erhielt Lux begeisterten Applaus.

Die 44-jährige Künstleringriff in ihren Stücken viele Fragen des menschlichen Seins auf. Sie wandelte zwischen Poesie und den Dingen des Alltags.

Gefühlswelt

Ihre Ausdrucksweise ließ eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen inneren Gefühlswelt erkennen. Dies machte sie interessant und sympathisch. Sie wirkte echt und menschlich. Zwischen den Stücken unterhielt Lux ihre Zuhörer mit kurzen Anekdoten über Leben, Denken und Sein. „Wer bin ich eigentlich und wenn ja, wie viele?“ fragte Christina Lux sich selbst und das Publikum.

Es ging ihr um die vielen Einzelteile, die das Wesen und die Persönlichkeiten ausmachen. Sofort folgte der Song, in dem sie sich mit dieser Frage auseinander setzte.

Als 18-Jährige ging die Sängerin in Wolfhagen zur Schule. Sie gestand, immer schlecht im Mathe gewesen zu sein. Trotzdem hätte sie gerne ihren früheren Mathe-Lehrer im Publikum gesehen.

Nach dem letzten Stück erwachten die Zuhörer aus ihrer Lux-Traumwelt und forderten die Musikerin zu drei Zugaben auf.

Nach dem Konzert mischte Lux sich unter die Leute, beantwortete Fragen und signierte CDs.

Von Nora Saric

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