Greta überzeugte die Jury und gewann bei "Jugend malt"

Strahlende Siegerin: Greta Axel aus Zierenberg malt gerne und oft, am liebsten am Küchentisch. Hier schaut ihr ihre Mutter Verena Axel über die Schulter. Links das Ampelmännchen, das Greta beim Landeswettbewerb „Jugend malt“ gewonnen hat. Foto:  Renner

Zierenberg. Mehr als 2000 Kinder und Jugendliche hatten ihre Bilder beim Landeswettbewerb „Jugend malt" eingereicht. Eine der Gewinnerinnen kommt aus Zierenberg. Die achtjährige Greta Axel hatte in der Altersklasse sechs bis acht Jahre die Nase vorn.

„Brücken bauen - Mauern überwinden“ war das Motto des Wettbewerbs in diesem Jahr. Allein musste sich Greta nicht Gedanken machen zu diesem kniffligen Thema, denn die ganze Klasse 2a der Fritz-Hufschmidt-Schule in Zierenberg machte mit. Klassenlehrerin Ruth Kraft hatte die Idee, am Wettbewerb teilzunehmen und unterstützte die Schüler bei ihren Arbeiten.

Kunst ist Lieblingsfach

Anfangs hatte Greta keine richtige Idee, wie sie sagt. Aber das habe sich dann entwickelt. Gemalt und gebastelt hat die junge Zierenbergerin schließlich, alle haben sich gegenseitig geholfen, sagt sie. Herausgekommen ist ein Bild, das eine Mauer zeigt und einige Luftballons. Die Ballons tragen einige der Mauersteine weg - und sorgen so dafür, dass die Mauer verschwindet. Noch eine Sonne und ein paar Vögel im Hintergrund und fertig war das Bild. Die Klassenkameraden aus der 2a haben am Ende ausgelost, welche Bilder zum Landeswettbewerb eingeschickt werden sollen. Eine Handvoll sind es gewesen - darunter auch das von Greta Axel. Sie malt gern und oft. Am liebsten Tiere und das Haus, in dem sie lebt, erzählt sie. Kunst ist neben Religion eines ihrer Lieblingsfächer in der Grundschule.

Ende Juni hat die Achtjährige dann erfahren, dass sie zu den Preisträgern gehört und in der Landeshauptstadt Wiesbaden ausgezeichnet werden soll. „Ich habe mich sehr gefreut, aber ich war auch aufgeregt.“ Mit ihren Eltern war sie vergangene Woche dort, um die Urkunde und eine Plastik eines grünen Ampelmännchens von Norbert Kartmann, Präsident des Hessischen Landtags, entgegenzunehmen. „Ich war etwas schüchtern“, sagt die Schülerin lächelnd.

Führung durch Landtag

Nach der Preisverleihung gab es noch Essen und Getränke, eine Ausstellung mit vielen der eingereichten Bildern sowie eine Führung durch den Hessischen Landtag. Spannend fand das ihre Mutter Verena Axel. „Aber ich fand es langweilig“, gesteht Greta lächelnd.

Von Julia Renner

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