1. Startseite
  2. Lokales
  3. Wolfhagen
  4. Habichtswald

Dörnberg feiert endlich wieder Kirmes

Erstellt:

Von: Hanna Maiterth

Kommentare

Bunter Umzug: Die Schauspieler des Vereins „Alles nur Theater“ (links) präsentierten die Kostüme ihres aktuellen Stücks, Das Gespenst von Canterville. Beim Turn- und Sportverein Dörnberg lief die Sportgruppe vom Zumba mit.
Bunter Umzug: Die Schauspieler des Vereins „Alles nur Theater“ (links) präsentierten die Kostüme ihres aktuellen Stücks, Das Gespenst von Canterville. Beim Turn- und Sportverein Dörnberg lief die Sportgruppe vom Zumba mit. © Maiterth, Hanna

Jeden Abend Party im Zelt und am Sonntag auch beim Festumzug – heute Kinderprogramm.

Dörnberg – Hängen an den Häusern in Dörnberg die grün-gelben Fahnen, dann ist Kirmes. Seit Freitag wird dort gefeiert. Im Festzelt war Programm, und am Sonntag zogen beim Festumzug die Fußgruppen und Fahrzeuge durch den Ort.

Nach coronabedingt vierjähriger Pause hätten alle die Kirmes herbeigesehnt, sagt Kirmesvater Sebastian Gerhold zufrieden. Auch ehemalige Dörnberger, die aufgrund von Arbeit und Ausbildung weggezogen sind, habe es zur Kirmes in ihren alten Heimatort verschlagen. „Es war eine ausgelassene Stimmung und eine friedliche Kirmes. Hier sind wieder Jung und Alt zusammengekommen, um gemeinsam zu feiern.“

Ausgiebig gefeiert wurde. „Das Festzelt war jeden Abend proppenvoll“, sagt Gerhold. Das Ende wurde immer erst um vier Uhr in der Früh eingeläutet. Am Freitag standen die „RemmiDemmiBoys“ auf der Bühne. Außerdem gab es einen Auftritt von Tim Toupet. Dem Original aus Köln, bestätigte er. „Kurz vorher ist er noch im Bierkönig am Ballermann aufgetreten.“ Am Samstag in der Früh fand das traditionelle Ständchenspielen statt. Und die Dörnberger Musiker zogen mit dem Kirmesbären von Haus zu Haus. Am Abend ging es im Festzelt weiter. Dort brachte die Band „The Tequilas“ die Besucher zum Beben. „Die Tequilas haben sich in der Vergangenheit bewährt“, sagt der Kirmesvater, „deshalb haben wir sie auch gleich für Sonntag- und Montagabend engagiert.“

Der Sonntag begann zunächst ruhig: mit einem Gottesdienst unter der Leitung von Pfarrerin Katja Friedrichs-Warnke. Gegen Mittag versammelten sich die Teilnehmer des Festumzuges am Breiten Weg, um von dort durch Dörnberg zu ziehen. Unter dem Motto „Die Kirmes in Dörnberg ist nicht nur charmant, man könnte auch sagen systemrelevant“ hatten sich die Fußtrupps und Motivwagen unter anderem mit Klopapier ausstaffiert. Die Route verlief etwas anders. Doch wie gewohnt war das Ende am Festplatz. Eine Straße vorher nutzten die Kirmesburschen, die den Festumzug angeführt hatten, die Möglichkeit, sich die anderen Teilnehmer anzuschauen und ihnen zuzujubeln.

Der Festplatz lockt auch am heutigen Montag mit einem Angebot für Familien mit Kindern. Ab 15 Uhr beginnt der Kindernachmittag. Neben einer Hüpfburg wird es Kinderschminken geben. Für den Nachwuchs haben die Kirmesburschen außerdem den Musiker „Herr Müller und seine Gitarre“ engagiert. Ab 18 Uhr stehen erneut die Tequilas auf der Bühne und feiern mit den Besuchern zum Abschluss nochmal richtig. (Hanna Maiterth)

Abenteuerlich wurde es beim FSV Dörnberg: Unter dem Slogan „Ich bin ein Star. Holt mich hier runter!“ zogen sie in den Dschungel ein.
Abenteuerlich wurde es beim FSV Dörnberg: Unter dem Slogan „Ich bin ein Star. Holt mich hier runter!“ zogen sie in den Dschungel ein. © Hanna Maiterth

Auch interessant

Kommentare