Grünes Licht für neues Wohngebiet in Habichtswald

+
Vom Acker zum Siedlungsgebiet: Beste Aussichten könnte es schon bald für Bauwillige am Ortsrand von Ehlen geben. Die Gemeinde Habichtswald möchte dort ein Baugebiet entwickeln.

Ehlen. Am östlichen Rand Ehlens möchte die Gemeinde Habichtswald in den kommenden Jahren ein neues Baugebiet entwickeln.

Nach ersten Angaben könnten dort schätzungsweise zwischen 50 und 60 Eigenheime Platz finden.

Bei den Gemeindevertretern stießen die Pläne am Donnerstagabend auf breites Wohlwollen. Mit einstimmigen Beschlüssen brachten sie das Baugebiet Hasenbreite auf den Weg.

Die Abgeordneten gaben grünes Licht, den Flächennutzungsplan zu ändern, um die bislang landwirtschaftlich genutzte Flächen für eine Wohnbebauung freigeben zu können. In ersten Stellungnahmen einzelner Träger öffentlicher Belange habe es keine gravierenden Einwände gegen eine Wohnraumentwickung in dieser Größe gegeben, sagte Bürgermeister Thomas Raue (SPD). Ebenfalls beschlossen hat das Parlament, einen Bebauungsplan für den Bereich aufzustellen und über das sogenannte Umlegungsverfahren diesen Prozess zu beschleunigen. Auch weil das Gelände, auf dem später die Häuser errichtet werden sollen, in Parzellen aufgeteilt ist und mehreren Eigentümern gehört, sei die Baulandumlegung nützlich, sagte Raue. Zudem sichere das Verfahren den jetzigen Eigentümern zu, dass sie bei der Veräußerung ihrer Grundstücke keinen Wertverlust erleiden. Die Hessische Landgesellschaft, die als Partner mit ins Boot geholt werden soll, wird den Kauf der Grundstücke regeln.

Wie der Rathaus-Chef am Donnerstagabend sagte, wolle die Verwaltung mit dem neuen Baugebiet möglichst zügig an den Start. Die Grundstücke in Dörnberg im Wohngebiet „Auf der Horst“ seien innerhalb kürzester Zeit fast vollständig vermarktet worden. Vor allem jungen Familien mit Traum vom Eigenheim wolle die Gemeinde Bauplätze zur Verfügung stellen. Die Flächen sei auch für Berufstätige interessant, deren Arbeitsplätze in Kassel seien. Die Attraktivität Ehlens als Wohnort werde durch die Nähe zur Stadt Kassel erhöht, weil Kassel alle Möglichkeiten anbiete, die über den täglichen Bedarf hinausgingen, heißt es in der Begründung der Flächennutzungsplanänderung.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.