Mehrere Tausend Besucher

Keltenfest auf dem Dörnberg: Zeitreise in die Welt der Vorfahren

Schwitzen wie einst die Kelten: Hanno Rudolphy (rechts) und Markus Gruß entführten die Besucher beim Keltenfest in eine alte Schmiede und zeigten ihnen, wie eine Lanzenspitze hergestellt wird. 
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Schwitzen wie einst die Kelten: Hanno Rudolphy (rechts) und Markus Gruß entführten die Besucher beim Keltenfest in eine alte Schmiede und zeigten ihnen, wie eine Lanzenspitze hergestellt wird. 
Kelten Keltenfest Dörnberg 2019
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Mehrere tausend Besucher kamen am Wochenende zum großen Keltenfest auf den Dörnberg bei Zierenberg.

Dass der Wind am Samstag mit Karacho um die Helfensteine pustet, stört die dort lagernden Gruppen nicht. „Unsere Vorfahren mussten da auch durch“, sagt Tim Kirsch, während er mit Eisen und Stein zugange ist, um ein wärmendes Feuer zu entzünden. „Ein Funke genügt, schon brennt das Zundermaterial“, erklärt der Keltenfan, der es sich mit seinen Freunden der saarländischen Gruppe Treveromagos unweit des Naturparkzentrums gemütlich gemacht hat.

Alles soll so authentisch wie möglich sein, das finden auch Susanne Klett und Dieter Hallerbach von der baden-württembergischen Keltengruppe Riusiava, die beim Keltenfest Geschichte erlebbar machen und vor allem mit ihren spektakulären Schwertkämpfen sowie aufwendigen Gewandungen alle Blicke auf sich ziehen.

Die Mitglieder der sogenannten Reenactment-Gruppen sind aber nicht die Einzigen, die keltisch gewandet durch die Dörnbergwelt flanieren, auch manch Besucher hat sich schick in Schale geschmissen. Tanja Ebert etwa, die als Heilerin gekommen ist und gern für Fotos posiert. 

Unterkleid, Schürzenkleid, Wanderstab, Bundschuhe - alles hat sie mit viel Liebe zusammengestellt, weil „ich vom einfachen Leben der damaligen Zeit fasziniert bin“, so die Guxhagenerin, die dennoch nicht auf die Annehmlichkeiten der heutigen Zeit verzichten will, vor allem auf ein warmes Bad, das nach einem stürmischen Nachmittag zu Füßen der Helfensteine genau das richtige sein dürfte.

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