Neues Bewegungsangebot für Jung und Alt in Dörnberg

Der Parcours ist eröffnet

Dörnberg – Der generationenübergreifende Bewegungsparcours am Kressenborn in Dörnberg ist eingeweiht. Zur offiziellen Inbetriebnahme hatte Bürgermeister Thomas Raue (SPD) Förderer und Unterstützer eingeladen.

Die Geräte waren bereits Ende 2018 aufgebaut worden. Raue hatte auf eine Eröffnung bei schönem Wetter gehofft. Auch wenn daraus nichts wurde, war er positiv: „Wir haben es geschafft.“

Als generationenübergreifendes Projekt bietet der Parcours eine zusätzliche Bewegungsmöglichkeit für Jung und Alt. Eine große Sport- und Freizeitanlage sei mittlerweile am Kressenborn entstanden, erklärt Raue. Neben dem Parcours gibt es bereits einen Spielplatz, einen Bouleplatz, eine Basketballfläche, sowie die Möglichkeit zum Outdoor-Schach.

Er selbst habe den Parcours noch nicht genutzt, so Raue, das Echo der Dörnberger sei jedoch sehr gut. Einige Besucher nutzten am Eröffnungstag die Gelegenheit und testeten den Parcours. So auch Ursel Klein, die Seniorin aus Dörnberg traute sich auf eine schwebende Plattform. Ihr Fazit: etwas wackelig, aber sie sei motiviert, den Parcours gemeinsam mit der Sportgruppe „Aktiv älter werden“ des TSV Dörnberg weiter auszuprobieren. Vor allem die Einbindung von Vereinen und Bürgern ist erfolgversprechend für die langfristige Nutzung der verschiedenen Geräte. Margot Behrens, Leiterin der Gymnastik-, Walking- und Kinderturngruppen des TSV Dörnberg, war von Anfang an in die Konzeption des Projekts eingebunden und möchte den Parcours mit allen Gruppen nutzen.

Ein besonderer Dank richtete Bürgermeister Thomas Raue an die Familie Crede aus Habichtswald. Karsten Crede hatte das Projekt initiiert und mit einer zunächst anonymen Spende unterstützt. Er wollte für die Gemeinde, in der er aufgewachsen ist, etwas Nachhaltiges schaffen. Die Idee für den Parcours entstand gemeinsam mit seiner Familie, Thomas Raue und anderen Gemeindemitgliedern. Eine Gruppe von Dörnbergern, bestehend aus Kindern, Senioren und Margot Behrens, besichtigte im Vorfeld vergleichbare Anlagen in der Region und war aktiv an der Planung beteiligt.

Insgesamt 48 800 Euro kostete die Erstellung des Parcours. Finanziert wurde das Projekt mit Fördergeld in Höhe von 28 755 Euro, Mittel der Gemeinde Habichtswald und Credes Spende. Das, was entstanden ist, sei genau das, was mit dem EU-Fördergeld erreicht werden soll, sagte Carsten Petry vom Verein „Region Kassel-Land“, der die Mittel an Projekte in der Region verteilt. Trotz mehrerer Ausschreibungen hatte sich zunächst keine Firma für den Bau des Platzes gefunden, sodass der Bauhof Habichtswald den Parcours selbst anlegte. Auch die wöchentliche Prüfung aller Geräte wird vom Bauhof vorgenommen und vom Bauamt koordiniert.

Rubriklistenbild: © Sarah Neumeyer

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