Standort noch offen

Penny braucht mehr Platz: Discounter will in Ehlen bauen

Nicht zukunftsfähig: Der Penny Markt an der Kasseler Straße in Ehlen ist zu klein. An einem anderen Standort in der Gemeinde will das Unternehmen einen größeren Markt errichten. Foto: Morrison

Ehlen. Penny möchte seinen Markt am Standort Ehlen vergrößern und moderner werden.

Die 650 Quadratmeter Verkaufsfläche in der Immobilie an der Kasseler Straße seien zu klein, um den Markt nach heutigen Anforderungen betreiben zu können, entgegnet Petra Theis, Assistentin der Regionsleitung mit Sitz in Rosbach, auf HNA-Anfrage. „Wir benötigen in der Regel eine Verkaufsfläche von knapp 800 Quadratmetern.“

Penny ist seit Anfang 2009 in Ehlen vertreten. Das Gebäude, in dem die Penny-Markt GmbH den Discounter betreibt, ist allerdings weitaus älter. Zuvor habe sich über viele Jahre ein Plus-Markt darin befunden. Die Immobilie sei mittlerweile veraltet und der Penny-Markt zu klein. Zudem läuft der Mietvertrag für das Gebäude nach Information der HNA in absehbarer Zeit aus.

Wettbewerbsfähig bleiben

Ziel sei es, wettbewerbsfähig zu bleiben. „Aus heutiger Sicht und unter Einbeziehung der wirtschaftlichen Faktoren, können wir nur durch einen Neubau mit verbesserten Objekteigenschaften langfristig an dem Standort Ehlen festhalten“, sagt Theis. Die größere Verkaufsfläche diene nicht zwingend der Sortimentserweiterung. Vielmehr reagiere Penny damit auf das veränderte Kaufverhalten und den demographischen Wandel in der Bevölkerungsstruktur. Der demographische Wandel stelle den Lebensmittelhandel vor große Herausforderungen.

„Wir möchten unseren Kunden Einkaufskomfort bieten mittels großzügiger Parkplätze, im Markt selbst mit breiteren Gängen, optimierter und übersichtlicher Warenpräsentation und gleichzeitig verbesserter Arbeitsabläufe für die Mitarbeiter“, sagt Theis. Da es in der Größenordnung von 800 Quadratmetern keine passende Immobilie in der Gemeinde Habichtswald gebe, komme für das Unternehmen nur ein Neubau in Frage. Das Gebäude würde dann auch unter Berücksichtigung und Einbindung der neusten ökologischen und energetischen Gesichtspunkte sowie einer ansprechenden und nachhaltigen Architektur erfolgen. Zu einem möglichen Standort äußerte sich Petra Theis nicht.

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