Habichtswald: Rewe-Kunden begrüßen Abschaffung von Plastiktüten

Geht die Abschaffung der Plastiktüte nicht weit genug: Désirée Schulte aus Ehlen. Foto: Hoffmann

Habichtswald. Wenn die Rechnung des Lebensmittelgiganten Rewe aufgeht, landen deutschlandweit künftig an die 140 Millionen Plastiktüten pro Jahr weniger im Müll.

Als erster großer Lebensmittelhändler in Deutschland hat sich der Handelskonzern dazu entschieden, flächendeckend auf den Verkauf der von Umweltschützern seit langem verpönten Plastiktaschen zu verzichten und stattdessen auf mehrfach verwendbare Alternativen zu setzen.

Sonja Leonhard

Das scheint anzukommen bei den Kunden, auch in der Ehlener Filiale. „Rewe ist ein Vorreiter in Sachen Umweltschutz“, lobt Sonja Leonhard. Für sie selbst seien Plastiktüten noch nie ein Thema gewesen, sie gehe grundsätzlich und immer schon mit ihrem Einkaufskorb Besorgungen erledigen. Sollte der einmal nicht ausreichen, habe die 36-Jährige im Kofferraum ihres Autos noch zusätzliche Klappboxen liegen.

Das sieht Martina Plettenberg ähnlich, die Plastiktüten für „völlig überflüssig“ hält. „Sie belasten die Umwelt, und das sollte sich jeder bewusst machen, der sich bislang noch nicht mit Alternativen auseinander gesetzt hat“, so die 51-jährige Dörnbergerin, die nun gern auch noch die kleinen Plastikbeutel aus der Obst- und Gemüseabteilung verschwinden sehen würde. Wie auch Désirée Schulte aus Ehlen, die das Ende der Plastiktüten bei Rewe als einen „ersten Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnet.

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