"Platte" soll sicherer werden

Sanierung der B 251: Gemeinde fordert einen sicheren Überweg für Fußgänger

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Gefährliche Passage: Fußgänger, die aus dem Wohngebiet über die Treppenanlage (im Hintergrund) zur B251 gelangen, müssen die Fahrbahn überqueren, um die Bushaltestelle (vorn) zu erreichen.

Habichtswald. Wer aus dem benachbarten Wohngebiet zur Bushaltestelle „Platte“ in Dörnberg gelangen will, muss aufpassen.

Denn in diesem Bereich der Bundesstraße am Ortsausgang nach Ehlen sind Autos häufig mit hohem Tempo unterwegs. Die Gemeinde Habichtswald will nun die für das nächste Jahr geplante grundhafte Sanierung der B 251 nutzen, um für mehr Sicherheit der Passanten zu sorgen.

Denkbar sind eine Ampelanlage, ein Fußgängerüberweg oder zumindest eine Mittelinsel. Er werde zeitig in diesem Jahr Gespräche mit der Straßenbaubehörde Hessen-Mobil darüber führen, damit die Maßnahme in das Leistungsverzeichnis der Ausschreibung aufgenommen werden kann, sagte Bürgermeister Thomas Raue (SPD) auf Nachfrage.

Die Gemeindevertretung hatte auf Antrag der SPD während ihrer jüngsten Sitzung den Gemeindevorstand aufgefordert, sich bei Hessen-Mobil für entsprechende Sicherungsmaßnahmen einzusetzen, auch wenn das bedeutet, dass die Gemeinde für die Errichtung einer Querungshilfe eigenes Geld in die Hand nehmen muss. Vor allem Schulkinder aus den südlichen Wohngebieten, die mit dem Bus nach Wolfhagen fahren müssen, hätten einen Anspruch, sicher zur Bushaltestelle zu gelangen, sagte SPD-Fraktionschef Rolf Karwecki.

Fehlende Frequenz

Die Chancen für eine Fußgängerampel dürften eher schlecht stehen. Denn diese werden nur errichtet, wenn eine bestimmte Frequenz sowohl von Fußgängern als auch Fahrzeugen erreicht wird. Daher war schon die Lichtzeichenanlage an der B 251 im Ortskern von Dörnberg vor Jahrzehnten nur nach längerem Hin und Her genehmigt worden. (

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