Sie sorgen für ungewöhnliche Klänge

Spendenaktion: Grundschule Dörnberg bekommt neue Musikinstrumente

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Die Kinder der dritten und vierten Klasse sind begeistert von den neuen Musikinstrumenten: Ab jetzt klingt der Musikunterricht mit dem Regenmacher, dem Cajon, der Djembe oder dem Sound Shapes noch vielfältiger und ungewöhnlicher.

Dörnberg. Sie haben exotische Namen wie Wah-Wah-Tube, Cajon oder Djembe. Mit den neuen Instrumenten wird der Musikunterricht der Dörnberger Grundschule noch klangvoller gestaltet.

Für 2000 Euro wurden die Instrumente angeschafft. Möglich gemacht hat den Kauf die Aktion Kinder für Nordhessen - eine gemeinsame Spendenaktion von Unternehmen und Bürgern auf Initiative der HNA.

Für die Entwicklung der Kinder spielt die Musik eine wichtige Rolle. „Das gemeinsame Musizieren fördert die Teamfähigkeit - die Schüler lernen, dass sie gemeinsam etwas erschaffen können“, sagt Musiklehrerin Sonja Eschtruth. Darüber hinaus fördert der Musikunterricht die motorische Entwicklung der Kinder, da man für das Musizieren eine gewisse körperliche Gesamtspannung benötigt, so die 28-jährige Pädagogin. Mit den attraktiven Instrumenten ist auch ein Nachteilsausgleich verbunden, denn nicht alle Kinder könnten aus finanziellen Gründen ein Musikinstrument erlernen.

Die neuen Anschaffungen werden von den Grundschülern sehr gut angenommen. „Ich finde die Instrumente richtig toll, weil sie so schöne Klänge haben“, sagt der achtjährige Jannis begeistert, der auch gleich vor der ganzen Klasse vorführt, wie man auf der afrikanischen Trommel einen hohen und einen tiefen Ton erzeugt. Seitdem die neuen Musikinstrumente da sind, macht der Musikunterricht noch mehr Spaß, sagt die zehnjährige Mira. „Ich mag sehr gerne das Cajon, weil es vom Klang schön ist.“

Rhythmusrunden 

Früher hat der zehnjährige Constantin Schlagzeug gespielt und heute trommelt er im Unterricht besonders gerne auf der Djembe, der afrikanischen Trommel. Die neunjährige Zoé liebt Streichinstrumente. „Mein Lieblingsinstrument im Musikunterricht ist aber das Sound Shape“, sagt die Drittklässlerin. Das ist eine Handtrommel, auf die mit der flachen Hand oder mit einem Schlegel geschlagen wird. Die achtjährige Antonia liebt im Musikunterricht die Rhythmusrunden, in denen die Grundschüler dann alle neuen Instrumente einsetzen und verschiedene Rhythmen spielen können. „Ich spiele ansonsten sehr gerne Querflöte - man muss aufpassen, wie fest oder locker man da reinpustet.“

Attraktive Instrumente 

Durch regelmäßigen Musikunterricht und Chor-AG kommen die Dörnberger Grundschüler sehr viel mit Musik und den Instrumenten in Berührung. Wichtig war den beiden Musiklehrerinnen Sonja Eschtruth und Christine Beyer, dass die Kinder mit den neuen attraktiven Instrumenten je nach Thema auch ganz ungewöhnliche Klänge erzeugen. „Zu Halloween können die Kinder zum Beispiel mit der Wah-Wah-Tube auch eine Grusel-Musik spielen“, sagt Eschtruth. Von der Spende kaufte die Schule für den Musikunterricht auch ein Whiteboard mit magnetischen Noten.

Von Johanna Uminski

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