Haus Waßmuth wird abgerissen - Nutzung des Areals noch unklar

Jede Menge Platz: Zum Hof Waßmuth an der Kurfürstenstraße in Wolfhagen gehören rund 26 000 Quadratmeter Fläche. Die Wirtschaftsgebäude wurden im vergangenen Jahr abgerissen, das Wohnhaus in der Bildmitte folgt in wenigen Wochen. Am oberen Bildrand ist die Wolfhager Altstadt zu erkennen, unten links die Straße nach Bründersen. Foto:  Norbert Müller

Wolfhagen. Gut zwei Jahre nachdem die Stadt Wolfhagen den Hof Waßmuth an der Kurfürstenstraße erworben hat, wird in wenigen Wochen auch der Rest des Hofes abgerissen.

Im Sommer vergangenen Jahres waren die Wirtschaftsgebäude bereits beseitigt worden, das Wohnhaus blieb stehen. Der Grund: Die frühere Eigentümerin hatte sich vertraglich das Einsitzrecht sichern lassen. Sie ist inzwischen verstorben, die Stadt kann nun also das gesamte Areal abräumen.

Pläne für das verkehrsgünstig gelegene rund 26 000 Quadratmeter große Areal gibt es einige. Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake (parteilos) sähe es am liebsten, wenn ein Ersatzbau für die Wolfhager Kreisklinik auf dem Gelände errichtet würde. Allerdings waren die jüngsten Signale der Gesundheit Nordhessen Holding (GNH), zu der die Kreiskliniken gehören, und auch aus Wiesbaden, wo über die nötigen Zuschüsse für einen Neubau zu entscheiden wäre, nicht so, als würde es tatsächlich noch zu einem Neubau kommen. „Wir haben jedenfalls städtischerseits alles getan und die nötigen Voraussetzungen geschaffen“, sagte Schaake.

Aber es gebe ja auch Alternativen, betonte der Bürgermeister. Die reichten von der Wohnbebauung bis hin zu gewerblichen Projekten. Was wohl ausgeschlossen werden könne, sei ein neues Domizil für die Brandschützer. Schaake: „Das wurde geprüft. Es wäre wohl kein geeigneter Standort für die Feuerwehr.“

Von Norbert Müller

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