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Hobbyautorin Erika Reinecke aus Breuna schreibt lokale Dorfgeschichten

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Von: Paul Bröker

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Backen und Schreiben: Das zusammen hat Erika Reinecke, hier in ihrer Küche, in ihrem neuen Buch verwirklicht. Darin: auch einige ortstypische Traditionsrezepte.
Backen und Schreiben: Das zusammen hat Erika Reinecke, hier in ihrer Küche, in ihrem neuen Buch verwirklicht. Darin: auch einige ortstypische Traditionsrezepte. © Paul Bröker

Das Buch von Erika Reinecke macht Appetit auf die gute alte Zeit. Denn die Geschichten sind garniert mit Traditionsrezepten aus der Region.

Breuna – Humorvoll und anschaulich, so beschreibt Hobbyautorin Erika Reinecke aus Oberlistingen ihre Geschichten. So hat sie dies der HNA auch auf ein A 4-Blatt geschrieben – leserlich mit blauer Kugelschreibermine.

Schreiben macht Erika Reinecke schon immer Freude. „Gedichte, Aufsätze, Diktate: Das war in der Schulzeit mein Ding“, erzählt sie. „Da hab ich nur Einser rausgehauen.“ Damals ging die heute 69-Jährige noch im Warburger Ortsteil Herlinghausen zur Schule. 1972 heiratete sie und zog anschließend nach Oberlistingen, wo sie noch heute lebt – in einem Drei-Generationen-Haushalt.

Viele der Geschichten spielen im Breuna der 1960er und 1970er Jahre

Aus den 1960er- und 70er-Jahren trug sie schon lange viele bunte Geschichten aus dem beschaulichen, aber stets quirligen Dorfleben mit sich herum. Diese haben es jetzt in ein Büchlein geschafft: „Dorfgeschichten – von Hackenschnippels Lieschen“ steht auf dem hellgrünen Umschlag.

„Alles hat sich in ähnlicher Form zugetragen“, sagt Erika Reinecke. Die Themen der gut 60 Dorfgeschichten? Unterschiede zwischen Stadt und Dorf, absurde Jungenstreiche und allerlei Rezepte aus vergangener Zeit. Alles kurz und bündig und in einer Sprache, die so fließt, wie den Figuren um das Lieschen der Schnabel gewachsen ist, wie die Hobbyautorin verspricht.

Gerade jetzt sehnten sich viele, in eine heile, normale Welt frei von Krieg, Pandemie und Ängsten einzutauchen. Dem habe sie mit dem gut 60-seitigen Band gerecht werden wollen, den sie dank ihrer Familie und Freunden im Selbstverlag via Amazon vertreibt. Bereichern wolle sie nicht sich damit, sondern die für sie wertvolle Gemeinschaft. Von 6,89 Euro je Buch behält sie 50 Cent. (Paul Bröker)

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