Hotspots sollen Wolfhagen attraktiver machen

Wolfhagen. Eine kostenlose, schnelle Internetverbindung macht öffentliche Plätze und Einrichtungen noch attraktiver. Auf Antrag der CDU beschäftigte sich das Wolfhager Stadtparlament während seiner jüngsten Sitzung mit dem Thema. Ziel der Christdemokraten: Die Verwaltung möge prüfen, ob an weiteren zentralen Plätzen Wolfhagens wie dem Schwimmbad oder dem Marktplatz die Einrichtung von WLAN-Hotspots möglich ist.

Denise Schwarz begründete für ihre Fraktion den Antrag. Sie sagte, solche Hotspots würden die Innenstadt aufwerten, hätten auch für Touristen einen großen Nutzen. Aber auch die Stadt könnte profitieren: Man könne die Nutzer über die Verbindung erreichen, Veranstaltungen bewerben, Infos hinterlegen, auch einen Stadtplan.

Peter Kranz von den Grünen signalisierte Unterstützung, merkte aber auch an, dass es nicht gratis für die Stadt machbar sei. Und: „Wenn wir Hotspots ausbauen, dann müssen wir auch da, wo die Besucher landen, ein attraktives Angebot präsentiere.“ Heiko Weiershäuser (SPD) war sich mit Kranz einig, dass die städtische Homepage jämmerlich sei. Er schlug vor, den Antrag in den Haupt- und Finanzausschuss zu überweisen. Dort solle geklärt werden, was ein solches Angebot tatsächlich kosten würde. Erst dann könne man dem Antrag auch zustimmen.

Der Antrag wurde schließlich einstimmig an den Haupt- und Finanzausschuss weitergereicht. (nom)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.