Gemeinde Habichtswald investiert 50 000 in Ausstattung der Feuerwehren

Jacken geben Sicherheit

Neue Einsatzkleidung: Habichtswalder Retter freuen sich über die moderne Ausrüstung. Fotos: Privat/nh

Habichtswald. Freude bei den Feuerwehrfrauen und -männern in Habichtswald: Pünktlich zum Jahreswechsel ist die neue Einsatzkleidung eingetroffen. Etwa 50 000 Euro lässt sich die Gemeide die Ausstattung der Rettungskräfte kosten.

52 Aktive haben Helm und Jacke probiert. Bürgermeister Thomas Raue und Gemeindebrandinspektor Pascal Kumpies händigten die neue Gaderobe aus. Bereits Ende des Jahres 2012 hatten sich die Habichtswalder entschlossen, sich von der kurzen Einsatzjacke zu verabschieden. Künftig soll eine Jacke für alle Einsätze genutzt werden. Wie Kumpies sagte, werde so die Ausrüstung verbessert. Zudem kämen die Brandschützer mit den modernen Jacken wieder den sich ständig wandelnden Vorschriften nach. Mit auffälligen Reflektoren würden die Feuerwehrleute nun besser wahrgenommen als in den ausrangierten Jacken.

Neben Tragekomfort und Ausstattung seien bei der Auswahl laut Kumpies auch die einzelnen Vorrichtungen wichtig. Außerdem müsse die Dienstgradordnung beachtet werden, und man benötige eine Unbedenklichkeitsbescheinigung, um die vorhandenen Einsatzhosen mit den neuen Jacken kombinieren zu dürfen.

Nach Modellauswahl und Klärung der Finanzierung wurden Termine zur Anprobe festgelegt. Die beiden Feuerwehrvereine Habichtswalds finanzierten die Ausrüstung vor, so dass alle Helme und Jacken auf einmal bestellt werden konnten. Die Gemeinde wird die noch ausstehenden Beträge in den kommenden Jahren an die Vereine zahlen.

Pascal Kumpies ist davon überzeugt, dass eine vernünftige Ausstattung die Motivation der Aktiven fördert. Er geht davon aus, dass man mit den Jacken in den nächsten „zehn bis 15 Jahren auf der sicheren Seite ist“. Und die Helme seien ja eigentlich unbegrenzt haltbar. Dem schließt sich auch Bürgermeister Raue an. Man solle den großen Aufwand der Beschaffung neuer Einsatzkleidung im Hinterkopf behalten. Raue: „Es ist eine Wertschätzung der Gemeinde an die Feuerwehren.“ (red/ant)

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