Pfarrer Wilfried Keller von der Selk Balhorn geht in Ruhestand

Jesus im Mittelpunkt der Jugendlichen

Pfarrer Wilfried Keller von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde wurde am Reformationstag in der Gemeindekirche Balhorn verabschiedet. Neben ihm seine Frau und seine beiden Töchter.
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Pfarrer Wilfried Keller von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde wurde am Reformationstag in der Gemeindekirche Balhorn verabschiedet. Neben ihm seine Frau und seine beiden Töchter.

Die Koffer in Balhorn sind gepackt und der Möbelwagen bestellt

Balhorn – Da Wilfried Keller, Pfarrer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde (Selk) Balhorn und Altenstädt, in den Ruhestand geht. Am Reformationstag, geleitet von Superintendent Jörg Ackermann, nahm die Gemeinde Abschied von ihrem Pfarrer.

Wilfried Keller war neun Jahre lang als Pfarrer in den Gemeinden Balhorn und Altenstädt tätig. Die Arbeit mit den Konfirmanden lag ihm während dieser Zeit besonders am Herzen.

In guter Erinnerung blieb dem 63-jährigen beispielsweise die „Church Night“, ein Gottesdienst mit Jugendlichen. Jesus im persönlichen Leben in den Fokus zu rücken, war ihm besonders wichtig bei der Arbeit mit Jugendlichen.

Aber auch der besonders gestaltete Abendgottesdienst unter dem Motto „Zwischen Torte und Tatort“, sowie die Gottesdienste mit musikalischem Schwerpunkt, waren ihm eine Freude. Besonders gern arbeitete er bei den ökumenischen Projekten im Wolfhager Land mit. Als einen der Höhepunkte während seines Amtes empfand er die Feier zum 500-jährigen Reformationsgedenken im Jahr 2017 auf dem Wolfhager Marktplatz.

„Ich bin gerne in Balhorn gewesen“, resümiert Wilfried Keller, der aus gesundheitlichen Gründen pensioniert wurde. Aber nun freut er sich auf sein neues Zuhause in Neustadt an der Ostsee. Die Aussicht auf eine Zeit ohne Termindruck und Erholung an der See, die nur zwei Kilometer vom Wohnort entfernt ist, erfüllt ihn mit Vorfreude.

Die Gemeinden Balhorn und Altenstädt der Selk haben zwar einen neuen Pfarrer berufen, aber die Pfarrstelle bleibt vorerst bis nächsten Sommer vakant. In der Zwischenzeit werden die beiden Gemeinden von Pfarrern aus anderen Kirchenbezirken vertreten. (Ursula Neubauer)

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