Mathematik-Sieger an der Wilhelm-Filchner-Schule ausgezeichnet

Junge Rechenkünstler

Zahlenakrobaten: Die Sieger und Platzierten des Hessischen Mathematikwettbewerbs sowie die Besten der bundesweiten Mathematikolympiade der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule wurden im Beisein der Stufenleiter und Fachlehrer von Schulleiterin Rita Schmidt-Schales ausgezeichnet. Foto: zih

Wolfhagen. Bei den Schülern der Klassen der Jahrgangsstufe acht der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) rauchten die Köpfe - der schulinterne Mathematikwettbewerb des Landes Hessen stand auf dem Stundenplan.

Den gibt es - zuerst mit freiwilliger Teilnahme - seit 1969, ab 2001 ist er an allen hessischen allgemeinbildenden Schulen verpflichtend. In zwei Unterrichtsstunden mussten die Achtklässler aus dem Haupt-, Real- sowie Gymnasialzweig acht Pflichtaufgaben und nach Möglichkeit zwei von fünf Wahlaufgaben lösen. Je Pflichtaufgabe werden maximal drei, je Wahlaufgabe zwölf Punkte vergeben. Maximal konnte jeder Schüler also 48 Punkte erreichen.

Spitzenplätze

Nach Angaben von Schulleiterin Rita Schmidt Schales, die am vergangenen Freitag im Beisein der Stufenleiter und Fachpädagogen die Sieger und Platzierten mit einer Urkunde auszeichnete, erreichten die jungen WFS-Rechenkünstler wie schon in den vergangen Jahren im Landesvergleich absolute Spitzenplätze (siehe Hintergrund).

Damit qualifizierten sie sich für den Kreisentscheid 2011, der diesmal in der Zierenberger Elisabeth-Selbert-Schule stattfindet.

Mathe-Olympiade

Ausgezeichnet wurden am Tag der Zeugnisausgabe aber nicht nur die Mathe-Schulsieger, sondern auch die Besten der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stehende Mathematik-Olympiade, einem seit dem Schuljahr 1961/1962 jährlich bundesweit angebotenen Wettbewerb auf freiwilliger Basis, an dem sich jedes Jahr über 125 000 Mädchen und Jungen der Klassen drei bis 13 beteiligen. Sie stellen dabei ihre besondere Leistungsfähigkeit auf mathematischen Gebiet unter Beweis.

Der Wettbewerb erfordert logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativen Umgang mit mathematischen Methoden. „Außerdem regt das Mitmachen häufig zu einer weit über den Unterricht hinaus reichenden Beschäftigung mit der Mathematik an“, so Schulleiterin Schmidt-Schales. Die jeweils Leistungsstärksten können sich über den Schulentscheid für die Regional-, Landes- oder gar Bundesrunde qualifizieren. (zih)

HINTERGRUND

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