Ehemalige Bischöfin Margot Käßmann spricht in der Stadtkirche

2011: Margot Käßmann in Berlin auf einem Agenturbild.

Wolfhagen. Margot Käßmann kommt zurück nach Wolfhagen. Die ehemalige Landesbischöfin wird am Samstag, 28. Januar, einen Vortrag zum Thema „Sehnsucht nach Leben“ in der Stadtkirche halten und aus ihrem jüngsten Buch vorlesen.

Beginn ist um 20 Uhr. Am Sonntag ist sie auch beim Neujahrsempfang in der Stadthalle. Käßmann ist mit Wolfhagen eng verbunden. Trat sie doch hier 1983 eine Stelle als Vikarin an und wurde nach zwei Jahren zur Pfarrerin ordiniert. Außerdem lebt Käßmanns Schwester, Kirchenvorsteherin Ursula Muth, hier.

Trio: 1961 (von links nach rechts): Ursula Muth, Margot Käßmann und Schwester Gisela. Fotos: privat/nh/dpa

Die in Marburg geborene Tochter eines Automechanikers und einer Krankenschwester studierte in Tübingen, im schottischen Edinburgh, in Göttingen und in ihrer Heimatstadt. Nach der Wolfhager Zeit betreute sie mit ihrem damaligen Ehemann Eckhard Käßmann die Gemeinde Frielendorf. Nach ihrer Promotion im Jahr 1989 wurde sie Beauftragte für den Entwicklungsdienst der Evangelischen Kirche und von 1992 bis 1994 Studienleiterin an der Evangelischen Akademie Hofgeismar. Seit 1999 war Käßmann Landesbischöfin von Hannover. Im Oktober 2009 wurde sie als erste Frau zur EKD-Ratsvorsitzenden gewählt. Nach einer Alkoholfahrt trat sie von ihren Leitungsämtern zurück. Derzeit ist sie unter anderem Gastprofessorin für Ökumene und Sozialethik an der Ruhr-Universität Bochum und Öffentlichkeitsbeauftragte der EKD für das Reformationsjubiläum im Jahr 2017.

Von Bea Ricken

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