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Kastanienhof in Nothfelden als Klassenzimmer

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Von: Bea Ricken

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Besuch auf dem Bauernhof: Katharina Hüppe (zweite von links) bietet Schulen Exkursionen und Mitmachaktionen in Nothfelden an. Der Kastanienhof gehört jetzt zu den 13 Aktionsbetrieben im Landkreis Kassel.
Besuch auf dem Bauernhof: Katharina Hüppe (zweite von links) bietet Schulen Exkursionen und Mitmachaktionen in Nothfelden an. Der Kastanienhof gehört jetzt zu den 13 Aktionsbetrieben im Landkreis Kassel. © privat

Schüler können Landwirtschaft hautnah erleben.

Wolfhager Land – Damit schon junge Menschen mit dem Klimaschutzgedanken aufwachsen, hat das Land Hessen den „Bauernhof als Klassenzimmer“ ins Leben gerufen. Bei diesem Projekt vermitteln Landwirte den Kindern und Jugendlichen, wie der Verzehr von regionalen und saisonalen Lebensmitteln und natürliche Standortbedingungen dem Klima nützen. Zwölf Bauernhofe aus dem Landkreis Kassel haben bisher die Auszeichnung als außerschulischer Lernort erhalten, nun kommt mit dem Kastanienhof in Nothfelden ein weiterer Betrieb hinzu.

Auf den landwirtschaftlichen Betrieben erhalten junge Leute die Möglichkeit, den Alltag auf einem Bauernhof kennenzulernen und Landwirtschaft hautnah zu erleben. Sie können bei der Produktion von Lebensmitteln zuschauen oder sogar selbst mit Anpacken und erfahren auch, wie Landwirte im Einklang mit der Natur arbeiten. „Seit 2021 bieten wir schon Kochkurse für Kinder an“, berichtet Katharina Hüppe vom Kastanienhof. Es folgten diverse Aktionen mit Schulkindern. „Die Klassen können nur einmal vorbeikommen oder auch regelmäßig im Wandel der Jahreszeiten.“ Dann sei pflanzen, säen, Unkraut jäten, Tiere füttern, Zäune bauen und ernten angesagt. Katharina Hüppe bietet auch weiterhin Kochkurse für Kinder zwischen acht und elf Jahren an und in der Adventszeit werden aus Hofprodukten Plätzchen gebacken. Darüber hinaus gibt es auf dem Kastanienhof Hoffeste und ein Café und es werden Hofführungen, sowie die Ausrichtung von Kindergeburtstagen angeboten.

Aus Sicht des Landkreises Kassel ist das ein wichtiges Projekt, um das Bewusstsein der Jüngsten schon für Regionalität zu fördern. Das sagt Pressesprecher Harald Kühlborn. Es sei toll, dass Landwirte dies trotz ihrer Arbeitsbelastung anbieten würden. (Bea Ricken)

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