Kindertagesstätte Arche Noah: Nach Schimmelbefall wird Gebäude jetzt saniert

Kindertagesstätte Arche Noah in Wettesingen: Problem mit Schimmelbefall und Feuchtigkeit Streit der Eltern mit Leitung wegen Vertuschung

Wettesingen. Im November sollen die Bauarbeiten in der Wettesinger Kindertagesstätte Arche Noah starten. Noch laufen die Ausschreibungen. Die Auftragsvergabe soll laut Pfarrerin Monika Vöcking Mitte Oktober erfolgen.

Baustart ist dann Ende Oktober/Anfang November. Los geht es mit dem Austausch der Fenster und dem Einbau einer Entlüftungsanlage. Die Kindertagesstätte ist durch Feuchtigkeit mit Schimmel befallen (wir berichteten).

Seit einem Jahr sind die zwei Kindergartengruppen im katholischen und im evangelischen Gemeindehaus untergebracht. Im Sommer nächsten Jahres soll alles fertig sein. „Das ist ein Konzept mit Hand und Fuß“, sagte die Pfarrerin. Klar sei auch, dass die Unterbringung der Kinder mit Abstrichen verbunden sei und auch anstrengender. Zum Mittagessen kommen die Kinder aus den Räumen der katholischen Gemeinde runter zum evangelischen Gruppenraum. Dennoch laufe das alles ganz gut, erklärte Vöcking. Wenn die Sanierung abgeschlossen ist, soll ein schönes Fest zum Erstbezug gefeiert werden.

Monika Vöcking

Der Kirchenkreisvorstand hatte im April die Sanierung der evangelischen Kindertagesstätte Wettesingen mit dem Finanzierungsplan einstimmig beschlossen und genehmigt. Sowohl die kommunalen Ausschüsse (HNA berichtete) als auch der Kreisbauausschuss der Kreissynode hatten getagt und ihre jeweiligen Empfehlungsbeschlüsse gefasst. In der Gemeindevertretersitzung Breuna gab es ein eindeutiges Votum für die Sanierung. Die Kosten von 400 000 Euro teilen sich Gemeinde und Kirche.

Im Jahr 2001 und wieder im Jahr 2013 war in dem Kindergarten Schimmelpilz aufgetreten. Als Ursache für den Schimmel wird eine erhöhte Luftfeuchtigkeit angegeben. Auch eine schlechte Luftzirkulation und eine unzureichende Beheizung haben ihren Teil beigetragen. Architekt Arno Puy (Büro Müntinga und Puy, Bad Arolsen) stellte die Sanierungspläne im Ausschuss und auch bei einem Ortstermin in der Kindertagesstätte vor.

Zuvor hatten Eltern protestiert und auf das Schimmelproblem aufmerksam gemacht.

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