Großeltern und Enkel verletzt

Kleintransporter fuhr auf A44 in Stauende und schob Auto unter Sattelzug

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Unter einen Lkw geschoben: Die Familie aus den Niederlanden überlebte den Unfall zum Teil schwer verletzt. Der 68-jährige Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Kasseler Klinik geflogen.

Breuna. Wie durch ein Wunder haben die Insassen eines Kleinwagens am Montag einen schweren Verkehrsunfall auf der A44 in Richtung Kassel überlebt.

Der mit Großeltern (68 und 60 Jahre) und fünfjährigem Enkelkind aus den Niederlanden besetzte Wagen wurde von einem Kleintransporter gerammt und unter einen vorausfahrenden Lastwagen geschoben. Der Großvater wurde bei dem Unfall laut Polizei schwer verletzt, Großmutter und Enkelkind wurden leicht verletzt.

Ein 31-jährige Transporterfahrer war am Montag gegen 16.40 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Warburg und Breuna vor einer Tagesbaustelle ungebremst auf das Auto aufgefahren. Dieses hatte zuvor am Stauende anhalten müssen. Durch den Aufprall wurde dieses Auto unter einen vor ihm stehenden slowenischen Sattelzug geschoben. Die drei Insassen des Autos aus den Niederlanden waren hierbei im Fahrzeug eingeklemmt und zum Teil schwer verletzt worden. Oma und Enkelsohn wurden durch den Unfall leicht verletzt und in einem Kasseler Krankenhaus behandelt. Der 68-Jährige wurde hingegen schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt.

Wegen des Einsatzes eines Rettungshubschraubers und der Bergung der beschädigten Unfallfahrzeuge war die Autobahn an der Unfallstelle zeitweise voll gesperrt. Erst um 23.30 Uhr konnte schließlich auch die letzte Teilsperrung des rechten Fahrstreifens aufgehoben werden.

Am Kleintransporter entstand Schaden in Höhe von zirka 20.000 Euro. Am niederländischen Hyundai entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden, den die Beamten auf 6000 Euro schätzen. An dem Lkw, unter den das Auto geschoben wurde, entstand ein Schaden in Höhe von 20.000 Euro. Zudem wurde das Fahrzeug einer 54-Jährigen aus Norddeutschland, welches sich zur Unfallzeit auf dem linken Fahrstreifen befand, durch umherfliegende Trümmerteile im Bereich der Frontscheibe beschädigt. Insgesamt beziffern die Beamten den Schaden mit knapp 50.000 Euro.

Unfall auf A44: Niederländische Familie verletzt

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