Frank Ingber aus Kassel

Förderverein der Luftrettungsstation hat neuen Chef

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Kreis Kassel. Der Weg für einen Neuanfang ist vorbereitet: Der Förderverein der Luftrettungsstation Christoph 7 in Kassel hat einen neuen Vorstand.

Aktualisiert
um 18.33 Uhr

Frank Ingber aus Kassel ist seit Donnerstagabend Chef des Vereins. Er löst Dr. Peter Stahl ab. Stahl und auch die übrigen Mitglieder des Vorstandes hatten während der Mitgliederversammlung erklärt, sich einer Wahl nicht erneut stellen zu wollen. Zuletzt hatte es Probleme in der Zusammenarbeit zwischen dem Verein und dem DRK-Rettungsdienst Kassel, dem Rote Kreuz-Krankenhaus Kassel und der Fliegerstaffel der Bundespolizei als Leistungserbringern für das Luftrettungszentrum gegeben. Der alte Vorstand des Fördervereins nutzte die Versammlung und informierte die Mitglieder über die Auseinandersetzungen.

Zur Diskussion stand auch eine Änderung der Satzung dahingehend, dass DRK und Rote Kreuz-Krankenhaus bei Auflösung des Vereins nicht mehr alleinige Empfänger des Vereinsvermögens gewesen wären. Doch die Mitglieder stimmten mehrheitlich gegen diesen Vorschlag. „Offen und flexibel“ „Die Neuwahl ist im Sinne einer großen Mehrheit“, kommentiert das neue Vereinsoberhaupt Frank Ingber das Ergebnis.

Er sei froh, dass der Förderverein fortbestehe und die Satzung in ihrer alten Form Gültigkeit behalte. „Fehler, die in der Vergangenheit eventuell gemacht worden sind, können beseitigt werden“, sagte der 51-Jährige, der als Fahrer für Krankentransporte arbeitet. „Wir müssen offen und flexibel sein für die Bedürfnisse der Luftrettung“, erklärte Ingber, das gelte insbesondere auch für die Gespräche über das Budget.

Vorsitzender des Fördervereins der Luftrettungsstation Christoph 7: Frank Ingber. Foto: Koch

In der ersten Januarhälfte werde es zu einem Vorstandstreffen kommen. Dabei solle es auch darum gehen, wie die Abstimmung mit dem DRK und dem Rote Kreuz-Krankenhaus verbessert werden kann. Beim Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes, Holger Gerhold-Toepsch, und dem Ärztlichen Leiter der Luftrettungsstation am Rote Kreuz Krankenhaus, Dr. Thomas Köhler, sorgte die Neuwahl des Vorstandes für positive Resonanz. Beide signalisierten Gesprächsbereitschaft.

Mit neuen Leuten an der Spitze gebe es eine Chance, die Zusammenarbeit mit dem Förderverein wieder zu verbessern, sagte Gerhold-Toepsch. Auf eine Rückkehr zu den Kernaufgaben des Vereins hofft Thomas Köhler. Für ihn bedeutet das eine finanzielle Unterstützung bei Aus- und Fortbildungen von Mitgliedern der Luftrettung und eine Ergänzung von Materialien, die sich im Budget der Luftrettung nicht abbilden lassen.

Der neue Vorstand: Frank Ingber (Vorsitzender), Dr. Ingo Sondergeld (Stellvertreter), Ramona Folger (Kassiererin), Dr. Holger Pönitz (Schriftführer) und Peter Keim (Beisitzer).

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