Kommentar zum Biomüll im Kreis: Sortieren lohnt sich

Die Einwohner im Landkreis Kassel produzieren hessenweit am meisten Bioabfall. Ein Kommentar von Chantal Müller

Die Einwohner im Kreis Kassel tragen ihren Teil dazu bei, die Umwelt zu schützen und die Erderwärmung zu reduzieren. Sie trennen ihren Müll, nutzen für Plastik, Papier und Restmüll jeweils eine eigene Tonne. Hessenweit sind sie diejenigen, die am meisten Bio- und Grünabfall produzieren. Und dieser Müll kann in Kompostierungsanlagen wiederverwertet werden. Ob zu Kompost und Blumenerde oder zu Biogas.

Hilfe bekommen die Einwohner dabei aber auch von den für sie zuständigen Abfallentsorgern. Mit einer gebührenfreien Biotonne für jedes Grundstück wird für die Einwohner ein zusätzlicher Anreiz geschaffen dabei zu helfen, kompostierbare Abfälle zu recyceln. Die Mühe, die sich die Einwohner beim Sortieren machen, lohnt sich auch für den Landkreis: In drei Kompostierungsanlagen wird dafür gesorgt, dass der Bioabfall optimal wiederverwertet wird. Davon profitieren wiederum die Einwohner. Mit Biogas können sie nicht nur ihre Häuser heizen. Auch ein entsprechend ausgestattetes Auto fährt mit Biogas.

Rubriklistenbild: © dpa

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