Helmut Mander schenkt Klostermuseum Hasungen Skulptur vom heiligen Heimerad

Ein Geschenk für die Ewigkeit: Helmut Mander (rechts) überreichte seine Heimerad-Skulptur an Josef Sprenger vom Museumsverein Kloster Hasungen. Foto: Hoffmann

Burghasungen. Einen Monat lang hat der Burghasunger Künstler Helmut Mander im Museum seiner Heimatgemeinde einen Querschnitt seiner Arbeiten gezeigt. Auch wenn die Ton-Skulpturen nun woanders aufgebaut werden, soll eines der Werke für immer im Museum des Zierenberger Stadtteils verbleiben.

Es zeigt den heiligen Heimerad aus Sicht Manders, der die Skulptur während der Finissage am Sonntag dem Museumsverein vermachte. Das Werk fügt sich hervorragend in den bauhandwerklichen Ausstellungsteil zum früheren Kloster Hasungen .

„Es existiert zwar kein Bild von Heimerad, aber seine Vita, seine Lebensbeschreibung aus dem 11. Jahrhundert ist erhalten geblieben, sodass seine Überzeugungen und sein charismatisches Auftreten bekannt sind“, sagt Josef Sprenger vom Museumsvereins.

Dem Künstler sei es gelungen, diese Charakteristika aufzugreifen und ein glaubhaftes Abbild Heimerads zu vermitteln. „Helmut Mander hat es geschafft, uns mit seinen Händen und seinen Gedanken ein Bild von Heimerad zu geben, welches dessen Lebenswerk nicht besser hätte abbilden können.“ Mander selbst erfüllt es mit Stolz, dass sein Heimerad im Museum einen Platz für die Ewigkeit gefunden hat: „Es bedeutet mir sehr viel, ich bin jetzt sozusagen unsterblich.“ (zhf)

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