Liisa und Maaria Malkamäki sorgten für Mystik in der Wolfhager Stadtkirche

Die Organistin Liisa Malkamäki (vorne) aus Finnland und ihre Tochter Maaria gaben am Montagabend in der Stadtkirche von Wolfhagen ein Konzert mit Musik finnischer und deutscher Komponisten. Foto:  Eberlein

Wolfhagen. Die beiden Musikerinnen Liisa und Maaria Malkamäki aus Finnland präsentierten am Montagabend in der evangelischen Stadtkirche von Wolfhagen mehrere Stücke finnischer und deutscher Komponisten. Die beiden Künstlerinnen interpretierten die größtenteils skandinavischen Klänge an Orgel und Violine.

Das Konzert wurde mit zwei Stücken von Jean Sibelius eröffnet. Liisa Malkamäki spielte zunächst ein Solo an der Orgel, bevor ihre Tochter Maaria mit der Violine hinzukam. Von der Empore der Kirche aus verbreiteten sich die Melodien, die mit einem Hauch von Mystik Legenden und Sagen aus dem hohen Norden erzählen - einmal wie ein Feentanz so leicht, ein anderes Mal mit einer angenehmen und erdverbundenen Schwere und manchmal auch in der Verbindung von beidem. Sanft gestaltete sich der Übergang von den nordischen Stücken aus Finnland und Norwegen zu Johann Sebastian Bachs Preludium und Fuga in e-Moll, mit dem das Konzert der beiden finnischen Musikerinnen endete. Eine Stunde lang hatte sich das Publikum verzaubern lassen und honorierte das musikalische Genusserlebnis mit viel Applaus.

Das nächste Konzert in der evangelischen Stadtkirche von Wolfhagen findet am Sonntag, 12. Juli, statt. Dann werden Timea Kunkel und Petra Koch als Duo Dolcissimo mit einem Kammerkonzert für Orgel und Gesang zu Gast sein. (zen)

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