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Mehrere Hundert Besucher bei Playmobil-Ausstellung in Naumburg

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Von: Sascha Hoffmann

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Kann auch im zehnten Jahr zufrieden sein: Veranstalter Jürgen Kleinhans freute sich über mehrere Hundert Besucher.
Kann auch im zehnten Jahr zufrieden sein: Veranstalter Jürgen Kleinhans freute sich über mehrere Hundert Besucher. © Hoffmann, Sascha

Cowboys, Elfen, fliegende Teppiche: Keiner vermag zu schätzen, wie viele Playmobilteile am Wochenende in den riesigen Dioramen im Naumburger Haus des Gastes verbaut sind.

Naumburg – „Mit Hunderttausenden liegen wir da glaube ich schon ganz richtig, zumindest wenn wir alle Schwerter, Trinkhörner und was es sonst noch so gibt mitrechnen“, sagt Jürgen Kleinhans, der bereits am Samstagmittag ganz entspannt hinter der Bühne sitzt und über seine Playmobil-Ausstellung plaudert. Zehn Jahre mache er das nun schon, und diesmal seien sogar Aussteller aus Frankreich gekommen. Die Franzosen sind laut dem Balhorner Sammler in Sachen Playmobil viel verrückter als die Deutschen, ähnlich wie die Spanier. „Machst du solch eine Veranstaltung etwa in Madrid, kommen an einem Wochenende gut und gerne 3000 bis 4000 Besucher.“

Ganz so viele sind es in Naumburg zwar nicht, mehrere Hundert dürften es aber schon sein, die sich auf einen Streifzug durch die 22 Fantasiewelten begeben. Ihn selbst packe am meisten das Werk eines Frankfurter Ausstellers, das auf der Bühne aufgebaut ist. Als gelernter Schreiner habe der ein besonderes Händchen für kleine Bauten, so sei eine Stadt entstanden, die ihresgleichen suche. „Das ist einfach grandios, was da reingesteckt worden ist, das können vielleicht nur Playmobilsammler erfassen“, schwärmt Kleinhans über die innerhalb von fünf Jahren entstandene Miniaturwelt.

Auch Leon Steglich aus Peine kann gar nicht genug kriegen von der mit unzähligen Lichtern ausgestatteten Playmobilstadt. Gemeinsam mit seinen Eltern Sebastian und Claudia ist er extra aus Peine nach Naumburg gekommen, weil er Playmobil „einfach liebt“. Vor allem die Cowboy- und Indianerwelten haben es ihm angetan, von denen er ganz sicher auch die ein oder andere Figur mit nach Hause nehmen wird. Natürlich nicht aus den Dioramen, den riesigen Verkaufsteil der Ausstellung im Eingangsbereich der Halle hat er natürlich längst erspäht.

Nicole und Thomas Fortuna haben da mit zahlreichen Kollegen ein wahres Paradies für Sammler aufgebaut. Wühltische voller einzeln verpackter Figuren - von Eskimos und Agenten über Elfen und Feen bis hin zu Cowboys und Indianern - ist hier für jeden etwas dabei.

Besonders angesagt sei aktuell das Königshaus, was aber nichts mit dem Tod der Queen zu tun habe, so Thomas Fortuna, der selbst vor allem von der Langlebigkeit des beliebten Spielzeugs fasziniert ist. „Es ist einfach ein überzeugendes Produkt, teilweise haben wir alte Teile aus den Siebzigern dabei, und die sind nach wie vor spielbar.“ Auch er kann nur schwer abschätzen, wie viele Teile allein an seinem Stand liegen. Er geht von mehreren Tausend aus. (Sascha Hoffmann)

22 Fantasiewelten gab es bei der Playmobil-Ausstellung in Naumburg anzuschauen.
22 Fantasiewelten gab es bei der Playmobil-Ausstellung in Naumburg anzuschauen. © Sascha Hoffmann

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