Förderverein erhält Spende

4444 Euro für die Sanierung des Naumburger Graf-Volkwin-Hauses

Strahlende Gesichter: Unternehmer Jens Bestmann übergibt die Box mit der Spende an Vereinsvorsitzende Petra Landefeld. Im Hintergrund die fantasievoll umgestalteten Telefonzellen, die versteigert wurden.
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Strahlende Gesichter: Unternehmer Jens Bestmann übergibt die Box mit der Spende an Vereinsvorsitzende Petra Landefeld. Im Hintergrund die fantasievoll umgestalteten Telefonzellen, die versteigert wurden.

Genau 4444 Euro übergab der Naumburger Unternehmer Jens Bestmann als Spende an den Förderverein Altstadt Naumburg, vertreten durch die Vereinsvorsitzende Petra Landefeld.

Naumburg - Die Summe war während des Tags der offenen Tür auf dem Gelände der Firma Procom-Bestmann in Naumburg zusammengekommen, und zwar vor allem bei der Auktion von acht künstlerisch gestalteten ausgemusterten Telefonzellen der Telekom.

Die Umgestaltung der alten Sprachkabinen mit Prämierung der schönsten Box und anschließender Versteigerung war ursprünglich als Beitrag für die 850-Jahrfeier der Stadt Naumburg gedacht. Pandemiebedingt musste die große Jubiläumsfeier ausfallen, die Aktion mit den Zellen, deren Erlös von Anfang an als Unterstützung für die Aufwertung der Altstadt gedacht war, wurde aber realisiert. Und so kamen die Telefonzellen – umgestaltet beispielsweise zur kleinsten Kirche der Welt, zur kunterbunten Gartendusche, zur Entspannungsbox – Ende September während der Firmenveranstaltung unter den Hammer. 4000 Euro wurden durch die Auktion eingenommen, weitere 444 Euro bei einer Tombola ohne Nieten.

Die Spende soll nun in die Sanierung des vor dem Abriss geretteten Fachwerkhauses des Vereins in der Graf-Volkwin-Straße verwendet werden, wo die Arbeiten große Fortschritte mache, sagte Fördervereinsvorsitzende Petra Landefeld. (Norbert Müller)

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