Neuer Rastplatz mit Aussicht

Elbenberger Förderverein saniert alte und finanziert neue Ruhebänke

Genießen den neuen Ruheplatz auf dem Mühlenberg: Gerd Förster, Udo Umbach, Jürgen Rößler und Kurt Röhrig (von links). Der Blick reicht vom Heiligenberg über den Alten Wald und Naumburg bis zur Weidelsburg.
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Genießen den neuen Ruheplatz auf dem Mühlenberg: Gerd Förster, Udo Umbach, Jürgen Rößler und Kurt Röhrig (von links). Der Blick reicht vom Heiligenberg über den Alten Wald und Naumburg bis zur Weidelsburg.

Elbenberger Förderverein hat Bänke auf dem Ruheplatz auf dem Mühlenberg aufgearbeitet. Zudem sollen neue Bänke installiert werden.

Elbenberg – Sie klinken sich ein, wenn in ihrem Heimatort Elbenberg Projekte zur Verbesserung für die Dorfbewohner angeschoben werden. So hat der gerade mal 16 Mitglieder umfassende Verein zur Förderung des Dorflebens Elbenberg sich unter anderem finanziell an der Ausstattung des Gemeinschaftshauses Flachsrose beteiligt oder auch an der neuen Beleuchtung für den Sportplatz.

Bei ihrem jüngsten Projekt haben sie nicht nur Geld, sondern auch Schweiß investiert.

„Der Verein hat es sich jetzt zum Ziel gesetzt, bei der Unterhaltung der örtlichen Wanderwege mitzuwirken“, sagt Jürgen Rößler, Vorsitzender des Fördervereins. Die Kontaktbeschränkungen wegen der Coronapandemie hätten auch dazu geführt, dass die Leute verstärkt die Nähe zur Natur suchten und die landschaftliche Schönheit der eigenen Gemarkung teilweise wieder neu entdeckten.

Und zum Genuss der Natur gehören eben auch ansprechende Ruhe- und Rastmöglichkeiten. So haben die Vereinsmitglieder beschlossen, sich der Ruhebänke entlang der Wanderwege rund um Elbenberg anzunehmen.

Im Einvernehmen mit der Naumburger Stadtverwaltung und dem städtischen Bauhof hat Jürgen Rößler gemeinsam mit seinen Vereinskollegen Gerd Förster und Udo Umbach zunächst einige vorhandene Bänke aufgearbeitet.

Aber nicht nur alte, vom Zahn der Zeit angenagte Sitzgelegenheiten wurden aufgehübscht, man sorgt auch dafür, dass neue Bänke installiert werden. Eine Bank wurde jetzt in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Naturpark Habichtswald an einem besonderen Platz aufgestellt. Tippgeber war Kurt Röhrig, den Udo Umbach vom Vereinsvorstand schmunzelnd als „Vertreter der Elbenberger Rentner“ bezeichnet. Auf der Kuppe des Mühlenberges oberhalb des Radwanderweges zwischen Naumburg und Elbenberg, direkt am Waldrand, darauf wies Röhrig den Förderverein hin, fehle eine Ruhebank. Die Stelle lade unbedingt zum Verweilen ein mit einem Ausblick, der seinesgleichen suche: Das Panorama reiche vom Heiligenberg bei Altendorf über das Mühlental zum Waldhof, Alten Wald, den Hesseln und Naumburg bis hinüber zur Weidelsburg. Und weil es der Vorstand des Fördervereins genau so sieht, wie der spazierfreudige Rentner Röhrig, spendierte man zur Bank auch gleich noch einen passenden Tisch. Das Ganze aus hochwertiger Eiche für zusammen gut 1600 Euro, wie Vorsitzender Rößler erklärt.

Vorstandsmitglied Udo Umbach weist bei der Gelegenheit darauf hin, dass Naumburg in allen Stadtteilen über ein sehr ansprechendes örtliches Wanderwegenetz verfüge, das den Premiumwanderweg Habichtswaldsteig und die weiteren überörtlichen Wanderwege gut ergänze. Insofern seien die Wege nicht nur für die Einheimischen, sondern auch für den Tourismus in Naumburg eine Bereicherung. Und das lasse sich letztlich auch über die Ruhebänke sagen.

Auch künftig will sich der Förderverein weiter engagieren. Als Nächstes wolle man bei der Beschilderung der örtlichen Wanderwege mithelfen, sagt Gerd Förster. Dies sei mit dem städtischen Tourismusbüro noch entsprechend abzustimmen. (Norbert Müller)

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