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Feuerwehr Naumburg auf Platz fünf

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Haben sich für den Landesentscheid in Pfungstadt qualifiziert: die Mannschaft der Naumburg Feuerwehr mit Bernhard Herchenröder, hinten von links, Norman Armbrust, Ingo Armbrust, Martin Jacobi und Paul Jacobi, vorne von links, sowie Jan Herchenröder.
Haben sich für den Landesentscheid in Pfungstadt qualifiziert: die Mannschaft der Naumburg Feuerwehr mit Bernhard Herchenröder, hinten von links, Norman Armbrust, Ingo Armbrust, Martin Jacobi und Paul Jacobi, vorne von links, sowie Jan Herchenröder. © Thomas Heger / nh

Wehren messen sich beim Bezirksentscheid in Korbach.

Korbach/Naumburg – 15 Feuerwehren aus dem Regierungsbezirk Kassel sind beim Bezirksentscheid auf der Hauer in Korbach angetreten. Bestes Team aus dem Landkreis Kassel war Naumburg, das sich den fünften Platz sicherte und sich damit auch für den Landesentscheid in Pfungstadt qualifiziert hat.

Die Wettkämpfe konnten nach zwei Jahren Pandemie wieder stattfinden; sie waren insgesamt zum vierten Mal in Korbach zu Gast. Am Morgen begrüßten der Korbacher Bürgermeister Klaus Friedrich und Stadtbrandinspektor Carsten Vahland die Mannschaften, beide wünschten einen erfolgreichen und fairen Wettkampf. Von den 15 Mannschaften hatten sich sieben zum ersten Mal für den Bezirksentscheid qualifiziert. Die Mannschaften konnten als Gruppe mit neun Einsatzkräften oder als Staffel mit sechs Einsatzkräften antreten. Die Schiedsrichter kamen aus Marburg-Biedenkopf und dem Main-Kinzig-Kreis.

Zu Beginn musste ein Fragebogen mit 15 Fragen innerhalb von zehn Minuten beantwortet werden. Der Fragebogen ist in allen Regierungsbezirken in Hessen gleich, es starten auch alle Mannschaften des RP Gießen und des RP Darmstadt zur gleichen Zeit, damit hatten alle die gleichen Voraussetzungen.

Der Fragebogen beinhaltet die Themen Atemschutz, Gefahrgut, Unfallverhütungsvorschriften und allgemeines Feuerwissen.

Beim praktischen Übungsteil wurde ein Gebäudebrand nachgestellt. Das Wasser wurde aus dem Hydranten entnommen. Ein Atemschutztrupp musste eine Person aus dem angenommenen Gebäude retten.

Ein weiterer Trupp musste, nachdem die Wasserversorgung zum Verteiler hergestellt war, im oberen Geschoss eine Brandbekämpfung durchführen. Die Einsatzbefehle werden während der Übung mit Funkgeräten gegeben, somit war bei dem Wettkampf die Realität im Einsatz gegeben.

Wenn der simulierte Brand bekämpft war, mussten ausgewählte Einsatzkräfte Knoten auf Zeit an einem Knotengestell anlegen. Jeder Fehler wurde mit fünf Strafpunkten bewertet.

Nachdem alle Fehler ausgewertet waren, ergab sich eine Prozentzahl – die Mannschaft mit den meisten Prozenten war der Sieger. Den Bezirksentscheid gewann die Feuerwehr aus Schenklengsfeld (Landkreis Hersfeld-Rotenburg).

Für den Wettkampf war Mario Mißler vom Brandschutzaufsichtsdienst des RP Kassel verantwortlich. Er wurde von Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick unterstützt.

Landrat Jürgen van der Horst überbrachte Glückwünsche an die Siegermannschaften. Es sei erfreulich, dass der Wettkampf wieder stattfinden konnte und so viele Mannschaften teilgenommen hätten, sagte er. (Günter Radke, Anne Dittmar)

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