Gasalarm in der Naumburger Altstadt - Kein Hinweis auf Manipulation am Tank

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Einsatz in der eng bebauten Altstadt: Die Feuerwehren aus der Kernstadt, Elbenberg und Altenstädt wurden am Dienstag wegen austretendem Gas alarmiert. Im Einsatz waren zudem die DRK-Bereitschaft Naumburg und Rettungskräfte des ASB.

Naumburg. Bei ihrer Rückkehr vom Einkaufen stellten die Bewohner des direkt gegenüber der Stadtpfarrkirche gelegenen Hauses Kirchstraße 18 am Dienstag gegen 18.30 Uhr Gasgeruch fest.

Sie verständigten sofort die Feuerwehr.

„Wir konnten das Gas bei unserer Ankunft riechen“, sagte Stadtbrandinspektor Thomas Heger, der mit 35 Einsatzkräften der Wehren aus Naumburg, Elbenberg und Altenstädt anrückte. Die Bewohner, zwei Erwachsene und zwei Kinder, wurden zur weiteren Betreuung von der DRK-Bereitschaft Naumburg in Empfang genommen, während ein Feuerwehr-Trupp unter Atemschutz und mit Gasmessgerät ausgerüstet die Lage erkundete. Die Konzentration des flüchtigen Brennstoffs sei allerdings so gering gewesen, dass keine Explosionsgefahr bestanden habe. Der Tank im Garten wurde von der Feuerwehr abgeriegelt, die Gastherme im Haus heruntergefahren.

Leck zunächst nicht lokalisiert 

Eine Fachfirma wurde angefordert, die die Anlage prüfen und reparieren sollte. Die stellte laut Stadtbrandinspektor Heger am Abend fest, dass es eine Undichtigkeit gibt, der genaue Ort des Lecks habe aber noch nicht lokalisiert werden können. Das sollte im Laufe des Mittwochs erfolgen.

Nach Angaben des Fachmanns, so Heger weiter, habe er keine Hinweise auf eine Manipulation der Anlage feststellen können.

Die ausquartierte Familie habe bei Nachbarn übernachtet.

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