Wegen Corona-Pandemie

Naumburger Narren sagen Veranstaltungen ab

Rosenmontag in Naumburg: bunte Fußgruppe
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Buntes Treiben: Einen närrischen Umzug wie auf unserem Foto im Jahr 2015 wird es im kommenden Jahr am Rosenmontag in Naumburg nicht geben.

Naumburg – Die Naumburger Narren sagen angesichts der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie die für die gerade gestartete Session geplanten Veranstaltungen ab.

Naumburg - Sowohl die beiden großen Fremdensitzungen, als auch der Oldie-Abend, der Altweiberball und der Rosenmontagsumzug mit anschließendem Ball im Haus des Gastes werden gestrichen. Die Entscheidung fällte der Vorstand der NKG während einer Sitzung am Dienstagabend, teilte NKG-Präsident René Kröninger mit.

„Die derzeitige Entwicklung macht keine Hoffnung, dass sie sich in den kommenden Wochen zum Positiven wenden würde“, begründet Kröninger die Entscheidung der NKG. Man sehe sich mit Blick auf das Infektionsgeschehen in der Verantwortung und wolle kein Risiko eingehen. Wenn es die Lage zulasse, würde man gerne am 13. Februar eine Veranstaltung draußen auf die Beine stellen, eine „Outdoor-Sitzung“, wie Kröninger sagt, mit Programmpunkten wie den Tänzen der Garden. „Das müssen wir dann kurzfristig entscheiden.“

Auf jeden Fall wolle man das Prinzenpaar, das wegen der Pandemie und den damit verbundenen Ausfällen während der vergangenen Session schon die zweite Schicht fährt, „aus dem Amt abholen“. Dann müsse man sehen, ob die Naumburger tatsächlich vorübergehend ohne Regenten bleiben. Das alles gelte es, noch im Detail zu klären. Geplant sei auf jeden Fall, dass die Karnevalszeitung erscheint. Denkbar seien auch verschiedene Aktionen draußen, wie die Schnitzeljagd am Rosenmontag. (Norbert Müller)

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