Theater und Musik erfreut die Schüler

Zum Jubiläum der Elbetalschule gab es kubanische Musik und englisches Theater

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Das Kollegium der Elbetalschule ließ sich vom Auftreten von Matthias Philipzen anstecken.

Naumburg. Im Jubiläumsjahr gab es für die Schüler der Elbetalschule gleich zwei besondere Veranstaltungen. 

Zum 50. Geburtstag der Schule wurden die Kinder von englischem Theater und kubanischer Musik mitgerissen. Zunächst war das „White Horse Theatre“ nach den Osterferien zu Gast in der Schule. Das ist Deutschlands größtes englischsprachiges, pädagogisches Tourneetheater. „Learn English through Theatre“ lautete in der kurzweiligen Vorstellung das Motto der beiden Muttersprachler.

In dem lustigen Stück „Buckingham“ wurden alle Kinder auf besondere Weise mitgenommen, auch wenn noch keine oder nur sehr geringe Englischkenntnisse vorhanden waren. Das Besondere dieses Theaters ist, dass alle Stücke entsprechend des Alters und der jeweiligen Englischkenntnisse und somit auch an die Bedürfnisse der Grundschulkinder angepasst sind. Die einfach zu verstehende Handlung wurde den Kindern durch Bilder und Lieder vermittelt. Durch einfache Frage- und Antwortsätze wurden die Kinder außerdem ins Geschehen auf der Bühne integriert, was bei den Kindern gut ankam und viel Spaß bereitete.

Kurz darauf bekamen die Schüler ab Jahrgang 2 dann die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden. Unter der Anleitung von Matthias Philipzen (seit 2008 Dozent für Percussion an der Hochschule für Musik in Würzburg) lernten die Kinder hautnah Spielweise und Handhabung des Cajons kennen. Dieses in Kuba und auch Peru im 19. Jahrhundert entstandene Rhythmusinstrument wurde von den Sklaven als Trommelersatz benutzt, nachdem die Regierung das Trommeln verboten hatte.

Das wie eine hölzerne Kiste aussehende Instrument kann vielseitig wie ein Schlagzeug eingesetzt werden und wurde mit Ende der 90er Jahre auch in Europa zum begehrten Perkussionsinstrument für alle erdenklichen Musikstilrichtungen.

Die Schüler ließen sich von Rhythmus und Klängen der südamerikanischen Musik mitreißen und machten begeistert mit – ebenso wie wenig später die Lehrer im Kollegiumsworkshop.

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