Nach Unglück in Volkmarsen: Umzug in Naumburg abgebrochen

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Kein Durchkommen: Seit drei Jahren werden vor und während des Rosenmontagsumzugs in Naumburg die Zufahrtsstraßen zur Zugroute mit schwerem landwirtschaftlichen Gerät blockiert. Das Foto zeigt die Ippinghäuser Straße gestern Nachmittag.

Der Naumburger Rosenmontagsumzug lief eine knappe Stunde, die Spitze des Zuges war auf Höhe der Apotheke, da erreichte den Präsidenten der Naumburger Karnevalsgesellschaft die erste Nachricht von den Geschehnissen in Volkmarsen.

„Die Polizei wollte unseren Zug dann abbrechen“, so René Kröninger.

Man habe sich mit der Polizei verständigt, den Zug noch ein Stück weiter bis zum Kindergarten laufen zu lassen, wo ausreichend Platz vorhanden ist, um ihn kontrolliert und schnell auf halber Strecke aufzulösen. Üblicherweise findet der Abschluss auf dem Marktplatz statt. Man habe den Zug aus Sicherheitsgründen, aber vor allem auch aus Respekt vor den Opfern von Volkmarsen beendet.

Seit dem Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt, so Kröninger, also seit drei Jahren, blockiere man während des Rosenmontagsumzugs in Naumburg die Zufahrtsstraßen zur Zugroute sicherheitshalber mit schwerem landwirtschaftlichen Gerät.

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