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Landesehrenbriefe für Hardy Griesel, Helmut Pfennig und Gerhard Paczkowski

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Von: Reinhard Michl

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Hohe Ehrung: Landrat Andreas Siebert (rechts) zeichnete (von links) Gerhard Paczkowski, Hardy Griesel und Helmut Pfennig mit dem vom Ministerpräsidenten verliehenen Ehrenbrief des Landes Hessen aus.
Hohe Ehrung: Landrat Andreas Siebert (rechts) zeichnete (von links) Gerhard Paczkowski, Hardy Griesel und Helmut Pfennig mit dem vom Ministerpräsidenten verliehenen Ehrenbrief des Landes Hessen aus. © Reinhard Michl

Die Landesehrenbriefe sollten eigentlich schon viel früher überreicht werden. Pandemiebedingt musste die Zeremonie in Naumburg aber immer wieder verschoben werden.

Naumburg – Andreas Siebert (SPD), Landrat des Landkreises Kassel, war ins Naumburger Haus des Gastes zum öffentlichen Festakt aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des Landkreises Kassel nicht mit leeren Händen gekommen. Im Auftrag des Hessischen Ministerpräsidenten zeichnete der Kreischef mit einer einjährigen Verspätung drei engagierte Bürger aus der Stadt an der kleinen Elbe mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen aus:

Hardy Griesel (Stadtteil Altendorf), Helmut Pfennig (Heimarshausen) sowie Gerhard Paczkowski (Kernstadt).

Zur Verspätung kam es deshalb, weil die Zeremonie, die bereits vor einem Jahr über die Bühne hätte gehen sollten, durch die Covid-Pandemie ausgebremst wurde. Deshalb sind die drei Landesehrenbriefe auch noch vom damaligen Ministerpräsidenten Volker Bouffier unterzeichnet.

Der Ehrenbrief des Landes Hessen ist eine Auszeichnung für besonderes ehrenamtliches Engagement im Bereich der demokratischen, sozialen oder kulturellen Gestaltung der Gesellschaft. Landrat Andreas Siebert in seiner Laudatio: „Die drei Männer, die heute die hohe Auszeichnung verliehen bekommen, haben sich in ihren Heimatdörfern sowie in ihrer Großgemeinde über Jahrzehnte hinweg unter Hintenanstellung persönlicher Belange in vielschichtigen Funktionen ehrenamtlich in Verantwortung und Pflicht nehmen lassen und damit richtungsweisend und zukunftsorientiert das gesellschaftliche Gemeinwesen ihres Ortes und der Stadt mit Leidenschaft und Herzblut mitgestaltet und geprägt.“ Dafür gebühre ihnen höchster Respekt und Dank. Denn ohne ein solches ehrenamtliches Engagement wäre ein funktionierendes Gemeinwesen nur schwer möglich.

Nur nicht bei den Landfrauen

Der 64-jährige Hardy Griesel gehörte von 1989 bis zur Kommunalwahl im März 2021 der Naumburger Stadtverordnetenversammlung sowie dem Altendorfer Ortsbeirat an. Zudem war er von April 1997 bis zum 31. März 2021 Altendorfer Ortsvorsteher. Neben der aktiven Mitgliedschaft in allen Vereinen des Dorfes – „außer bei den Landfrauen, da ist unsere Familie durch meine Ehefrau involviert“ – war Hardy Griesel Mitbegründer sowie über 20 Jahre lang Vorsitzender des Vereins zur Förderung und zur Erhaltung der Dorfkultur in Altendorf. In diesem Bereich will er sich auch weiterhin einbringen.

Ähnlich verlief die kommunalpolitische Laufbahn von Helmut Pfennig. Der 62-jährige, dessen Name nicht nur von Jugend an in allen Mitgliedsbüchern der Vereine des Stadtteils Heimarshausen zu finden ist, sondern der sich dort auch in unterschiedlichen Vorstandsfunktionen engagierte, war von April 1997 bis März 2021 Mitglied im Ortsbeirat Heimarshausen, davon von 2001 bis 2021 Ortsvorsteher. Ebenfalls im April 2001 wurde Helmut Pfennig in die Naumburger Stadtverordnetenversammlung gewählt, der er heute noch angehört.

Gerhard Paczkowski, der in wenigen Tagen 71 Jahre alt wird, ist seit vielen Jahren aktives Mitglied in mehreren Vereinen der Kernstadt, gehörte zudem über zehn Jahre dem Arbeitskreis Dorferneuerung Naumburg/Altendorf an. Von 1997 bis 2001 hatte er Sitz und Stimme in der Naumburger Stadtverordnetenversammlung.

Von 2011 bis 2021 war Gerhard Paczkowski nicht nur Mitglied des Ortsbeirats in der Kernstadt, sondern dort auch als Ortsvorsteher aktiv.  (Reinhard Michl)

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