Geld fließt auch in den Straßenbau

Naumburg investiert 800.000 Euro in Wasserreservoir

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Weit vor den Toren der Stadt: Der 1958 gebaute Hochbehälter „Tiefzone“ soll in diesem Jahr durch einen zeitgemäßen Neubau ersetzt werden.

Naumburg. Vor allem in den Substanzerhalt investiere die Stadt Naumburg in diesem Jahr, sagt Bürgermeister Stefan Hable.  Das Geld soll in den Straßenbau fließen, aber auch in ein Großprojekt.

Straßenbauprojekte sind es vor allem, den dicksten Posten macht aber der Ersatz eines 1958 gebauten Hochbehälters aus. Maximal 800.000 Euro werde der Neubau des Trink- und Löschwasserreservoirs kosten. Derzeit werde noch geprüft, wie die beste Lösung für den neuen „Hochbehälter Tiefzone“, der die Kernstadt versorgt, aussehen wird.

Möglicherweise werde man den bisherigen Standort auf der Anhöhe hinter dem Hof Hocke aufgeben und näher an den „Hochbehälter Hochzone“ rücken, der knapp 500 Meter weiter im Wald auf dem Kronberg steht und für die Versorgung der Stadtteile Elbenberg und Altendorf sowie den Bereich Elbener Pfad in der Kernstadt genutzt wird.

Die schlechtesten Pisten 

Vor gut drei Jahren habe man eine Liste der schlechtesten Straßen im Stadtgebiet erstellt. Auf den ersten fünf Plätzen: Veitskreuz, Hufeisenstraße, Drosselweg, Friedhofstraße und Wenigenfeldsweg. Die Straßen arbeite man seitens der Stadt nun ab. In diesem Jahr soll das Veitskreuz in der Kernstadt erneuert werden. Die Kosten in Höhe von 270.000 Euro werden sich Stadt und Anlieger teilen. Gleichzeitig werde in diesem Bereich die Wasserleitung für rund 150.000 Euro erneuert. Die Kosten für die Wasserleitungen werden über die Gebühren finanziert.

300.000 Euro sind im Haushalt für die Sanierung der Hufeisenstraße in Altendorf vorgesehen. Wenn der Etat von der Aufsichtsbehörde zügig genehmigt wird, werde man mit dem Bau noch in diesem Jahr beginnen, so Hable. Auch hier teilen sich Stadt und Anwohner die Kosten. Weitere 225.000 Euro werden in neue Wasserleitungen gesteckt. In Elbenberg stehen neue Bürgersteige in der Jahnstraße auf dem Programm. Kosten: 30.000 Euro.

Seit Jahren ist der Obere Kronbergweg in der Kernstadt Schotterpiste, im Sommer bekommen die Anwohner eine richtige Straße: Für 100.000 Euro wird der Weg als Einbahnstraße zwischen Auf der Botte und Auf den Pfeiffen ausgebaut. Hier tragen die Anlieger, da es ein Neubau ist, 90 Prozent der Kosten.

Ein weiteres Großprojekt in diesem Jahr: die energetische Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Altendorf. Für insgesamt 250.000 Euro werden neue Fenster und eine neue Zentralheizung eingebaut, außerdem werden Dach und Fassade gedämmt.

Von Norbert Müller

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