Stadtverordnete beauftragen Magistrat mit Aufspüren

Naumburg: Neue Plätze zum Bauen sollen her

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Der Magistrat wurde nun vom Stadtparlament beauftragt, auszuloten, wo man neue Parzellen anbieten könnte.

Neue Bauplätze sollen her, vor allem in der Naumburger Kernstadt, in Elbenberg und Altenstädt, denn die Stadt selbst hat keine mehr im Angebot.

Der Magistrat wurde nun vom Stadtparlament beauftragt, auszuloten, wo man neue Parzellen anbieten könnte.

Die SPD hatte einen entsprechenden Antrag eingebracht, den Fraktionschef Uwe Förster begründete. Aus seinem Heimatort, Elbenberg, wisse er, dass es viele junge Leute gebe, die sich für einen Bauplatz interessieren. Um die jungen Leute im Ort zu halten, was laut Förster vorteilhaft für die Gemeinschaft sei, müsse man ihnen auch entsprechende Angebote machen können. Darauf zielte nun der Antrag der SPD und damit der Auftrag an den Magistrat.

Der soll nun innerörtliche Flächen ermitteln, die der Stadt gehören und sich für eine Wohnbebauung eignen. Den Stadtverordneten sollen diese Flächen dann präsentiert werden, damit das Parlament dann gegebenenfalls durch die Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen eine Umwandlung in Bauland vornehmen kann.

Ziel:  Grundstücke kaufen

Mit den Eigentümern von bebaubaren Grundstücken in unbeplanten Innenbereichen oder an Ortsrändern soll der Magistrat Kontakt aufnehmen. Das Ziel: Die Grundstücke zu kaufen, sofern innerhalb der nächsten drei Jahre keine eigenen Bauabsichten bestehen. Die Kaufpreise sollen vorher gebietsbezogen nach transparenten Kriterien festgelegt werden und nicht nachverhandelbar sein.

In Naumburg soll eine Erweiterung des Baugebiets „Nernerwiesen II“ um eine weitere Baureihe geklärt werden. Für Elbenberg lautet der Auftrag an den Magistrat, er möge prüfen, ob ein Teil des Baugebietes „Am Heckenrain“ erschlossen werden kann. Und für den Stadtteil Altenstädt soll der Magistrat herausfinden, ob eine Erweiterung des Baugebietes „An der kleinen Hardt“ in Richtung Wolfhager Straße machbar ist. In allen Fällen sollen auch die Kosten einschließlich der Aufwendungen für einen gegebenenfalls nötigen Grunderwerb ermittelt werden.

Einig waren sich die Stadtverordneten zudem, dass ein besonderes Augenmerk darauf gelegt werden soll, den Landschaftsverbrauch so gering wie möglich zu halten.

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